Devs On Tape x GitLab - Zu Gast: André Braun - Vice President Central Europe @ GitLab
Shownotes
In dieser Episode verlassen wir unsere übliche Oracle- und APEX-Bubble ein Stück weit.
Zu Gast ist André Braun, der seit mehr als 35 Jahren in der IT arbeitet und seit über sechs Jahren bei GitLab die Organisation in Zentraleuropa verantwortet.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich GitLab von Source Code Management zu einer umfassenden DevSecOps-Plattform entwickelt hat – und warum AI diese Entwicklung gerade noch einmal massiv beschleunigt.
Themen der Episode:
• Andrés Weg von Infrastruktur, EMC, Dell und NetApp zu GitLab • Warum „Software eats the world“ für André ein Grund für den Wechsel in die Softwarewelt war • Wie sich GitLab vom Repository zur DevSecOps-Plattform entwickelt hat • Source Code Management, Issues, Pipelines, Runner und Deployments auf einer Plattform • Warum Unternehmen teilweise noch immer mit SVN und alten Jenkins-Installationen arbeiten • GitLab SaaS, Self-Managed und Data Residency • Warum On-Premises gerade für Enterprise-Kunden weiterhin relevant ist • GitLab bei CERN und andere ungewöhnliche Anwendungsfälle für Git und Pipelines • Was passiert, wenn AI plötzlich Millionen zusätzliche Lines of Code produziert • Warum schnelleres Coding allein Unternehmen noch nicht schneller macht • AI-gestützte Code Reviews • Automatisierung von Vulnerability Scans und fehlerhaften Pipelines • Warum Toolchains aus 20, 30 oder 40 verschiedenen Werkzeugen in einer agentischen Welt zum Problem werden können • Kontext als entscheidender Faktor für AI Agents • GitLab Duo und agentische Softwareentwicklung • Human-in-the-Loop und die Orchestrierung ganzer Agenten-Flotten • Drei mögliche Entwicklungsmodi: manuell, AI-assistiert und vollständig agentisch • Die Vision: Ein Prompt rein – eine laufende und deployte Anwendung raus • Warum klassisches Git für Millionen automatisierter Requests durch Agents nicht gebaut wurde • Context Graphs, Tokenverbrauch und die Reduktion von Halluzinationen • GitLab als Kollaborationsplattform zwischen Mensch und Maschine • Governance und Compliance für AI Agents • Warum Aktionen von Agents genauso nachvollziehbar sein müssen wie die von Menschen • Agent Marketplace und die Integration eigener Agents • MCP und die Anbindung bestehender Tools wie Jira • Warum Enterprise-Transformation selten als Big Bang funktioniert • GitLabs eigene Transformation und die aktuelle Restrukturierung des Unternehmens • Wie weit deutsche Unternehmen bei der AI-Adoption wirklich sind
Eine Aussage aus dem Gespräch bringt das Problem ziemlich gut auf den Punkt:
Wenn AI das Coding beschleunigt, aber der restliche Prozess gleich bleibt, entsteht am Ende nur ein größerer Flaschenhals.
Und genau deshalb reicht es nicht, Entwicklern einfach ein AI-Coding-Tool zu geben.
Unternehmen müssen gleichzeitig ihre Abläufe verändern.
Oder, wie André es am Ende ziemlich klar formuliert:
Geht rein. Investiert. Aber investiert mindestens genauso viel in eure Ablauforganisation.
Denn einen für Menschen gebauten Prozess einfach Schritt für Schritt mit KI zu automatisieren, ist möglicherweise der falsche Ansatz.
Die spannendere Frage ist:
Wie würden wir diesen Prozess bauen, wenn von Anfang an Menschen UND Agents darin arbeiten sollen?
Links & weiterführende Informationen
GitLab Free, Premium & Ultimate im Vergleich Welche Funktionen stecken in welchem GitLab-Tarif? GitLab stellt dafür einen ausführlichen Feature-Vergleich bereit – unter anderem zu CI/CD, Security, Compliance, AI-Funktionen und den verfügbaren Compute-Minuten.
https://about.gitlab.com/de-de/pricing/feature-comparison/
GitLab Preise & Editionen Übersicht über GitLab Free, Premium und Ultimate sowie die unterschiedlichen Betriebsmodelle GitLab.com, Self-Managed und Dedicated.
GitLab Act 2 Im Gespräch verweist André auf die aktuelle Transformation von GitLab. In „GitLab Act 2“ beschreibt GitLab selbst ausführlich die organisatorischen Veränderungen und die strategische Ausrichtung auf die agentische Ära.
Transkript anzeigen
00:00:12: Kai Donato: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Devs on Tape.
00:00:17: Kai Donato: Ja, je nachdem haben wir die Folge hier veröffentlicht, das ist jetzt noch gar nicht so klar.
00:00:21: Kai Donato: Unterbrechen wir unsere Podcast-Reihe von der Apex Connect aus dem Heidepark mit einem ganz besonderen Gast, der ja ein bisschen außerhalb von unserer normalen Bubble ist.
00:00:30: Kai Donato: Fachlich gar nicht so sehr, aber wir freuen uns
00:00:34: Kai Donato: Unglaublich darüber, jemanden hier einzuladen.
00:00:36: Kai Donato: Ich verrate es noch nicht, wer es ist.
00:00:37: Kai Donato: Wir haben die Videoaufnahme nämlich nicht veröffentlicht an der Stelle.
00:00:41: Kai Donato: Freuen wir uns sehr, den Gast hier heute begrüßen zu dürfen.
00:00:44: Kai Donato: Aber natürlich, first things first, ich darf es nicht vergessen, ich habe es mir fest vorgenommen für diese neue Staffel.
00:00:48: Kai Donato: Hallo liebe Caro.
00:00:49: Kai Donato: Schön, dass du.
00:00:50: Caro Krützmann: Hallo Kai.
00:00:51: Caro Krützmann: Ich freue mich.
00:00:51: Kai Donato: Wunder dich.
00:00:52: Kai Donato: Hallo und nochmal herzlich willkommen an alle Zuhörer und Zuhörerinnen.
00:00:56: Kai Donato: Jetzt lüfte ich das Geheimnis.
00:00:57: Kai Donato: Heute zu Gast ist André Braun.
00:01:00: Kai Donato: Hallo André.
00:01:01: Andre Braun: Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich euch.
00:01:04: Kai Donato: Ich überlasse ganz dir das Feld zu erklären, wer du bist, von welcher Firma du kommst und was du da machst.
00:01:10: Andre Braun: Und ich dachte, ich kriege eine tolle Intro von dir, also von wegen.
00:01:15: Kai Donato: Wir haben eine Zeit lang KI dafür benutzt, um überschwängliche Texte zu machen.
00:01:19: Kai Donato: Dann haben es alle gemacht, weißt du, und ein Kernessens ist es, nicht mit dem Strom zu schwimmen.
00:01:23: Kai Donato: Möchtest du spontan eine glorreiche Introduction für dich machen, kommt natürlich jetzt ein bisschen potenziell.
00:01:28: Andre Braun: Nee, nee, nee.
00:01:30: Andre Braun: Bevor du das dann irgendwie machst, mache ich das lieber selbst.
00:01:35: Kai Donato: André, du sagtest du bist, du bist gewagtest, du bist geübt drin, ich überlasse dir das Feld.
00:01:41: Andre Braun: Ich weiß jetzt nicht, ob ich so geübt drin bin, aber ich versuche mal mein Bestes mich vorzustellen.
00:01:46: Andre Braun: Also.
00:01:46: Andre Braun: André Braun, ich bin seit, ich darf gar nicht drüber nachdenken, wenn ihr einen Videopodcast hättet, dann würde man sehen, dass ich keine grauen Haare mehr habe, weil ich sie mir lieber abschneide, aber ich bin seit 35 Jahren in der IT unterwegs.
00:02:00: Andre Braun: Habe für unterschiedlichste Unternehmen dort gearbeitet, im Anfang meiner Karriere sehr, sehr infrastrukturlastig, inzwischen softwarelastig unterwegs und damit wäre auch die Überleitung geschaffen zu der Firma, für die ich arbeite.
00:02:13: Andre Braun: Ich bin bei GitLab und dort verantwortlich für die Organisation in Zentraleuropa.
00:02:20: Andre Braun: Ich mache das jetzt bei GitLab seit etwas mehr als sechs Jahren.
00:02:25: Andre Braun: Hab die Region quasi von der Pik auf aufgebaut.
00:02:29: Andre Braun: Das heißt also, ich habe hier bei GitLab als Start-up gestartet mit irgendwie zwei Vertrieblern in der Region.
00:02:37: Andre Braun: Und wir haben jetzt eine Landesorganisation und eine Zentraleuropa-Organisation, wo 300, 400 Menschen drin sind.
00:02:44: Andre Braun: Und das will schon was heißen.
00:02:46: Andre Braun: Das ist ein ganzes Jahren.
00:02:48: Andre Braun: So, äh, aber das ist Business, privat.
00:02:51: Andre Braun: Ich lebe in der Nähe von Frankfurt, habe dort viele Hunde, die mich umgeben, viele Familienmitglieder, die mich umgeben, habe nämlich vor einem.
00:03:01: Andre Braun: Ja, ein Multigenerationsprojekt hier gestartet, wir leben mit vier Generationen zusammen auf einem sehr großen Grundstück.
00:03:09: Andre Braun: Und nutzen die Synergien, die so ein Multigenerationsleben einfach mit sich bringt.
00:03:14: Andre Braun: Ja, das wäre es mal so am Rande.
00:03:17: Andre Braun: Ansonsten Hobbys, keine Zeit, viel Arbeit, aber
00:03:20: Andre Braun: Viele Hunde und die Familie besitzt auch noch ein paar Pferde.
00:03:24: Andre Braun: Um die muss man sich dann auch noch kümmern.
00:03:25: Kai Donato: Ich meine, umso vorteilhafter, dass du von Remote arbeitest und dass du tatsächlich da, wo du dir gerade so viel aufbaust.
00:03:32: Kai Donato: direkt vor Ort arbeiten kannst.
00:03:33: Kai Donato: Ich meine, das ist ja schlichtweg auch ein Job, wo man durchaus auch viel reisen könnte, wenn man das hört.
00:03:38: Kai Donato: Du bist hier verantwortlich, dass du zumindest inländisch unterwegs bist und GitLab ist ja kein deutsches Unternehmen.
00:03:42: Kai Donato: Umso vorteilhafter, dass du viel da sein kannst, wo deine Familie, deine Pferde, deine Hunde und deine wunderbare Kaffeemaschine im Hintergrund ist.
00:03:49: Kai Donato: Ich habe schon Screenshots erstellt, damit wir der Community das teilen können.
00:03:52: Kai Donato: Kaffeeliebhaber werden große Augen kriegen
00:03:54: Kai Donato: direkt im Büro hinter sich eine tolle, große Kaffeemaschine oder eine tolle, kompakte, sehr schöne Kaffeemaschine.
00:04:00: Kai Donato: Ich kann da auf jeden Fall relaten.
00:04:01: Caro Krützmann: Es ist witzig, worauf du auch das Kai, weil mir springt der Super Mario die ganze Zeit in die Augen.
00:04:06: Kai Donato: Ja, Caro, bei dir fällt mir die Luft, bevor ich da im Hintergrund auf.
00:04:10: Kai Donato: Ich bevorzuge die babyblaue Linea Mikro.
00:04:14: Kai Donato: Habe ich gerade gelernt, dass es dieses Modell ist.
00:04:16: Kai Donato: Sie ist so ein bisschen verschwunden im Hintergrund.
00:04:18: Kai Donato: Ja, danke André für deine Vorstellung.
00:04:20: Kai Donato: Also es klingt so, als hätten wir tatsächlich jetzt für den Rest des Tages genügend Inhalte, über die wir sprechen können.
00:04:25: Kai Donato: Wir versuchen einfach mal.
00:04:27: Kai Donato: vorne anzufangen und hinten aufzuhören.
00:04:29: Kai Donato: Tolle Floske.
00:04:30: Kai Donato: Ja, wir haben viele Themen mitgebracht.
00:04:32: Kai Donato: Wir gucken mal, wo uns das Gespräch hinführt.
00:04:33: Kai Donato: Starten wir doch einfach mal da, wo du aufgehört hast.
00:04:36: Kai Donato: Dein Privatleben.
00:04:38: Kai Donato: Ja, brauchen wir, glaube ich, keine weiteren Fragen zuzustellen.
00:04:41: Kai Donato: Aber du bist bei GitLab, du bist seit sechs Jahren da.
00:04:43: Kai Donato: Vielleicht kannst du uns noch mal ganz kurz einen kleinen Schwung geben, wie du denn da hingekommen bist.
00:04:47: Kai Donato: Du hast gesagt, sechs Jahre bist du bei GitLab, da wird ja schon einiges im Vorfeld passiert sein.
00:04:51: Andre Braun: Oh, das ist eine relativ spannende Geschichte.
00:04:54: Andre Braun: Ich hab mein der rote Faden, der sich quasi durch meine Karriere so durchzieht, ist der
00:04:59: Andre Braun: dass ich in vielen großen Unternehmen, also ich habe für Unternehmen wie EMC, Dell, NetApp und dergleichen gearbeitet.
00:05:07: Andre Braun: Und in diesem Unternehmen hatte ich eigentlich immer so einen so einen Nimbus, der mir nachgelaufen ist, der da war, wenn irgendein neues Thema hochpoppt, dann geben wir das mal dem André, der macht da eine Business Unit raus und bringt das Ganze hoch.
00:05:22: Andre Braun: Also war das Profil eigentlich immer so etwas wie Startup im Konzern.
00:05:26: Andre Braun: Und als ich dann keine Lust mehr auf Infrastruktur hatte, habe ich mich nach was Neuem umgeguckt.
00:05:31: Andre Braun: Und da habe ich GitLab gefunden.
00:05:34: Andre Braun: Das war für mich auf der einen Seite erstmal die Möglichkeit, aus der Infrastruktur herauszukommen und ein bisschen was anderes zu machen.
00:05:41: Andre Braun: Und das zweite war, ich hatte in dem letzten Job davor Berührungspunkte mit der Entwicklercommunity bekommen, weil wir, weil ich eine Business Unit verantwortet habe, die.
00:05:53: Andre Braun: sehr stark in in Richtung Konternisierung unterwegs war und dort kommst du natürlich ganz natürlich mit mit Devs in Verbindung.
00:06:01: Andre Braun: hab dann auf der einen oder anderen Konferenz auch, Developer-Konferenz, auch Vorträge gehalten zu der Technologie.
00:06:08: Andre Braun: Und als ich dann das Ange, also dann sozusagen dieses Angebot von GitLab sah,
00:06:14: Andre Braun: Dachte ich, das ist ja mal wirklich spannend.
00:06:18: Andre Braun: Erstens, du möchtest aus der Infrastruktur raus.
00:06:20: Andre Braun: Zweitens, du hast hier die, wie hat der Marc Andresen mal gesagt, Software Eats the World.
00:06:27: Andre Braun: Du hast du bist hier da, wo Software entsteht, also quasi auf der Werkbank von Software, ganz am Anfang.
00:06:33: Andre Braun: Und wo könnte es besser sein, wenn das der wichtigste Produktionsfaktor der Zukunft ist?
00:06:40: Andre Braun: Dann gehst du doch mal dahin.
00:06:41: Andre Braun: Und ich habe seitdem quasi keine Sekunde bereut.
00:06:44: Andre Braun: Ich habe dann ein Startup im Startup gemacht.
00:06:46: Andre Braun: Hab den IPU miterlebt, da auch sehr, sehr spannend war.
00:06:49: Andre Braun: Hab die
00:06:50: Andre Braun: Die Wandlung des Unternehmens von einem Startup in ein sehr sehr professionelles, erwachsenes Unternehmen mitgemacht
00:06:58: Andre Braun: Hatte natürlich da den Vorteil, dass ich aus solchen großen Unternehmen gekommen bin und diese Strukturen schon kannte und konnte sozusagen meinen Teil dazu beitragen, diese Transformation mit zu gestalten?
00:07:09: Andre Braun: Von daher eine recht schöne Geschichte, denke ich.
00:07:13: Kai Donato: Wenn man sich die verschiedenen Stationen anguckt, sieht man spannende Punkte wie Head of Storage, aber auch ganz viele Punkte, wo Sales drinsteht, jetzt bezogen auf Dell, EMC.
00:07:22: Kai Donato: Es ist immer wieder, wenn man sich das so anguckt, man kennt es natürlich inhaltlich nicht immer wieder Sales, aber vielleicht auch eher so ein bisschen Tech und Teamlead und dann aber auch wieder Sales.
00:07:30: Kai Donato: Würdest du dich eher auf der Sales-Ebene einordnen, dass du sagst, es ist grundlegend dein Steckenpferd, dass du das Sales-Outgoing und Business reinholen, ist dein Steckenpferd, oder ist es tatsächlich technische Infrastruktur-Touching Point, dass du sagst, da
00:07:43: Kai Donato: ist mindestens 50 Prozent deiner Kapazität drauf.
00:07:46: Andre Braun: Naja, ich habe mir am Anfang gedacht, ihr wart recht mutig, mich einzuladen, weil ihr einen massiven technischen Background habt und ich würde auf der Seite schon sagen.
00:07:55: Andre Braun: Ihr habt da euch einen Verkäufer jetzt eingeladen in irgendeiner Form.
00:07:59: Andre Braun: Aber das macht ja nichts.
00:08:01: Andre Braun: So ein bisschen technische Foundation muss natürlich da sein.
00:08:04: Andre Braun: Und wenn du
00:08:05: Andre Braun: In dieser Industrie unterwegs bist, solltest du auch ein bisschen davon Ahnung haben, was eigentlich vorgeht.
00:08:10: Andre Braun: Und wenn du mit einem CIO oder einem CTO redest und ein gescheites Gespräch zustande bekommen möchtest,
00:08:17: Andre Braun: Solltest du auch die Themen, die bewegen, verstehen und entsprechend darstellen können?
00:08:21: Andre Braun: Also das, das sind, das sind, glaube ich, Dinge, die völlig egal sind.
00:08:26: Andre Braun: Ob du jetzt mehr so von der technischen Seite oder mehr so von der Vertriebsseite auf etwas drauf guckst.
00:08:33: Andre Braun: Mein persönliche Superpower war es in der Vergangenheit immer.
00:08:37: Andre Braun: dass ich recht gut darin war, komplexe technische Dinge in eine Sprache zu packen, die man auf jeder Ebene verstehen konnte.
00:08:46: Andre Braun: Und das ist, glaube ich, das, was manchmal verloren geht, wenn es zu technisch wird.
00:08:52: Andre Braun: Weil dann opten Menschen halt aus.
00:08:55: Andre Braun: Und dann hast du diesen Effekt, dass sie sagen, nö.
00:08:57: Andre Braun: Das ist mir jetzt, äh, ich, ich, geistig bin ich gerade woanders.
00:09:01: Andre Braun: Und ob das jetzt, ob das jetzt unbedingt immer was mit Vertrieb zu tun hat oder ob das nicht einfach auch etwas ist, was wir.
00:09:08: Andre Braun: uns generell eineignen sollten, wenn es darum geht, Sprache zu nutzen und einfach komplexe Dinge einfacher verarbeitbar zu machen
00:09:16: Andre Braun: Das kann sich jeder so ein bisschen selber fragen, glaube ich.
00:09:18: Kai Donato: Ich meine, da stellt man relativ schnell fest, ob jemand, der in einem vertrieblichen Sales-Kontext, ob derjenige technischen Hintergrund hat, das stellen wir relativ schnell fest.
00:09:26: Kai Donato: Aber du hast es gerade gesagt, mutig von uns, dich einzuladen, auf der einen Seite schon, auf der anderen Seite finde ich das umso spannender, wenn wir technische Informationen von unserer Seite, vielleicht auch in der Nutzung von GitLab,
00:09:38: Kai Donato: Beisteuern können und du uns da vielleicht einfach nochmal ein paar mehr Informationen komprimiert und einfach verständlich hoher bringst für uns und für die Community.
00:09:45: Kai Donato: An der Stelle fehlt noch ein Disclaimer, den wir jetzt eigentlich quasi mitten in der Einführung machen.
00:09:51: Kai Donato: Du hast gerade gesagt, du bist Sales, wir haben dich als oder viele Sales-Positionen, du hast da in der Hinsicht, bist du kein Dev, der heute on tape kommt, sondern ein Vice President, der auf
00:10:02: Kai Donato: Tape kommt.
00:10:03: Kai Donato: Wir möchten nur einmal ganz kurz für unsere Community, für alle Zuhörer und Zuhörerinnen klar machen, dieser Podcast hier, diese Episode heute.
00:10:11: Kai Donato: So wie alle anderen auch, ist nicht sponsor.
00:10:13: Kai Donato: Wir hätten hier kein Geld für.
00:10:14: Kai Donato: Es ist keine Werbung, keine Unbezahlte, keine Bezahlte, keinerlei Beziehungen dazu.
00:10:18: Kai Donato: Hier fließen keine Gelder, keine Sponsorings oder sonst irgendwas.
00:10:22: Kai Donato: Ich habe es im Vorfeld schon mal angekündigt, wäre natürlich witzig, wenn wir zufälligerweise Zugänge zu einer Testumgebung mit allen Full-Fledged-Features hätten.
00:10:29: Kai Donato: Das hier aber nochmal ganz kurz die Ansage, wir bekommen hier kein Geld für das hier ist, keine Sales-Pitch, keine Sales-Angabe.
00:10:34: Kai Donato: Und unser eigener Anspruch ist immer dann.
00:10:36: Kai Donato: Wenn wir merken, es geht in die Richtung, fangen wir das ein und das ist immer der besonders lustigste Part.
00:10:41: Kai Donato: Okay, Caro, hast du denn noch so eine Frage zu der Zeit, bevor es zu GitLab ging, sonst steigen wir da gleich ein.
00:10:47: Caro Krützmann: Ne, ich bin, also ich bin technisch, ich bin bereit, ich bin gespannt, was wir gleich alles besprechen werden.
00:10:53: Caro Krützmann: Deswegen.
00:10:58: Caro Krützmann: Ich würde mit einer ganz leichten Frage anfangen.
00:11:00: Caro Krützmann: Ich glaube, die meisten wissen, was GitLab ist und was der Unterschied ist.
00:11:03: Caro Krützmann: Aber vielleicht nochmal an jeweils einem Satz, weil du es wahrscheinlich auch oft genug beantworten wirst in deinen Gesprächen.
00:11:08: Caro Krützmann: Was ist der Unterschied zwischen Git, GitLab und GitHub?
00:11:12: Andre Braun: Oh weh.
00:11:13: Andre Braun: Also habe ich noch nie gehört, habe ich noch nie gehört, die Frage.
00:11:17: Andre Braun: Also fangen wir mal an.
00:11:20: Andre Braun: Git ist das, was der Linux Torwart in Linux eingebaut hat für Versionsverwaltung von Code.
00:11:27: Andre Braun: GitHub und GitLab sind Produkte, die auf Git aufbauen.
00:11:32: Andre Braun: und sich der Basisfunktionalität zunutze machen oder die Basisfunktionalität zunutze machen und darauf dann Dinge tun.
00:11:41: Andre Braun: Mal ganz, ich muss es an der Stelle jetzt erstmal so neutral halten, weil wir tun etwas unterschiedliche Dinge.
00:11:46: Andre Braun: Und wir werden im Laufe des Gesprächs auch noch darüber reden, was man eigentlich mit Git tun müsste, damit es im Maschinenzeitalter existieren kann.
00:11:56: Andre Braun: Die Unterschiede zwischen GitLab und GitHub sind erstmal völlig grundsätzlicher Natur.
00:12:03: Andre Braun: GitLab ist ein Open-Source-Produkt.
00:12:06: Andre Braun: GitHub ist ein Closed-Source-Produkt, auch wenn es die Majorität der Open-Source-Projekte sozusagen darauf und ja.
00:12:15: Andre Braun: Wenn man die den Funktionsumfang und die das, was, was, die, nein, ich, ich mach's ein bisschen anders.
00:12:24: Andre Braun: Wenn man erstmal die Frage stellt, was leisten GitHub und GitLab, dann leisten sie eine Plattform.
00:12:33: Andre Braun: Für Entwickler zu geben, auf denen gewisse Workflows dann automatisiert laufen können oder halbautomatisiert laufen können
00:12:41: Andre Braun: Der Unterschied zwischen GitLab und GitHub ist der, dass wir auf der, also es gibt viele Unterschiede, aber ich würde es jetzt mal umreißen.
00:12:50: Andre Braun: Erstens.
00:12:51: Andre Braun: .
00:12:51: Andre Braun: .
00:12:51: Andre Braun: Das Deployment-Modell, GitLab, ist verfügbar auch on-prem oder in eigenen Rechenzentren, was uns sehr interessant macht für dieses Thema Data Autonomie.
00:13:06: Andre Braun: On-premise, diese ganze Welt, die jetzt auch gerade wieder eine neue Aktualität bekommt durch die USA-Europa-Situation.
00:13:16: Andre Braun: Wir sind, da wir Open Source sind, ein Werkzeug, an dem jeder mitmachen kann.
00:13:20: Andre Braun: Also das heißt, wir haben diesen Slogan, Everybody can contribute.
00:13:23: Andre Braun: GitLab ist sozusagen offen für Contributions von außen.
00:13:27: Andre Braun: Und wir bekommen im Jahr zigtausend von Contributions, die in GitLab auch umgesetzt werden und verwandeln.
00:13:35: Andre Braun: Und als
00:13:36: Andre Braun: Produkt, wenn man so will, nehmen wir den Anspruch, eine komplette Plattform zu sein, wo von der ersten Idee.
00:13:44: Andre Braun: .
00:13:44: Andre Braun: in der sich Entwickler oder in der sich das Business überhaupt austauscht bis zum Überwachen in der laufenden Applikation alles, was ein Entwickler tun muss,
00:13:53: Andre Braun: In dieser Plattform passieren kann.
00:13:55: Andre Braun: Und wenn wir von Plattform reden, reden wir von einer Software.
00:13:58: Andre Braun: Wir reden nicht von 30 verschiedenen Dingen, die mit DuckTape zusammengestochelt sind, sondern es ist eine Applikation.
00:14:07: Andre Braun: in der all das möglich wird, was ein Entwickler tun möchte oder muss, ohne irgendwelche zulässigen Module rein zu klinken und so weiter und so fort.
00:14:15: Andre Braun: Also vom der ersten Diskussion.
00:14:18: Andre Braun: Über das Coding, über das Testing, über die Pipelines, über das Deployment, über die Security.
00:14:27: Andre Braun: All das quasi bis zum Ende der ganzen Cat.
00:14:30: Andre Braun: Und ihr kennt ja diese DevOps-Schleife, die dann wieder vorne ansprengt.
00:14:33: Andre Braun: Wenn man irgendwelche Bugs hat, ist man wieder vorne weiterentwickelt oder Feature Requests.
00:14:37: Andre Braun: All das passiert in GitLab in dieser Plattform.
00:14:42: Andre Braun: Die Tiefe des Vergleiches werden wir in diesem Podcast nicht leisten können.
00:14:47: Andre Braun: Und ich denke, beide Werkzeuge haben im Markt ihre Berechtigung.
00:14:53: Andre Braun: Unsere Stärken spielen sehr, sehr stark darin, wo der Kunde wirklich in einem Gesamtablauf steht und dieses Thema
00:15:01: Andre Braun: Security, Governance und Compliance auf einem sehr hochgragen Niveau auf einer Plattform mit ich hinterlegt haben möchte
00:15:09: Kai Donato: Wenn man das betrachtet, also ich habe damals, das mag jetzt schon weit bevor du dort angefangen hast gewesen sein, da gab es ganz, ganz viele dieser Features noch nicht.
00:15:18: Kai Donato: Also es mag wirklich tatsächlich schon
00:15:21: Kai Donato: Sind das 14 Jahre her gewesen sein, dass ich die ersten, das erste Mal GitLab bei mir on premises installiert habe?
00:15:27: Kai Donato: Du sagtest es open source
00:15:28: Kai Donato: Man kann es kostenlos kriegen, man kann es relativ einfach installieren und der Wachstum und die neuen Features, die da reinkamen, war wirklich schon sehr, sehr spannend zu beobachten.
00:15:37: Kai Donato: Natürlich hatte GitLab damals den Vorteil, neben der Open-Source-Fähigkeit und kostenlosen Betrieb.
00:15:42: Kai Donato: Dass es das bei GitHub noch nicht gab.
00:15:44: Kai Donato: Bevor es bei Microsoft war, hatte man nur Public-Repos, die man zeigen konnte.
00:15:49: Kai Donato: Und wer würde ungerne seinen Code freigeben als ein zwölfjähriger Kai, der irgendwie Python, JavaScript und sonst irgendwas lernt?
00:15:55: Kai Donato: Auf gar keinen Fall ein öffentliches Repo bitte.
00:15:58: Kai Donato: Das heißt, der einzige Weg, ein Git zu machen, ohne das Know-how, das auf der Kommandozeile mit dem von Linus Torwald installierten oder entwickelten Git
00:16:06: Kai Donato: Auf dem Betriebssystem war GitLab die einzige Chance.
00:16:09: Kai Donato: Es gab es auf dem Weg natürlich den Wandel, wir müssen das der Vollständigkeitshalber an der Stelle sagen.
00:16:13: Kai Donato: GitLab oder GitHub, eher gesagt, gibt auch die Möglichkeit, natürlich On-Premises zu installieren, wenn man einen großen Koffer Geld dabei hat.
00:16:19: Kai Donato: Ich
00:16:20: Kai Donato: Bin mir, ich bin schon mehrmals in meiner beruflichen Karriere darüber gestolpert, dass es eine GitHub Enterprises Lizenz gab bei einem Kunden, wo tatsächlich auf dem Server on-premises das Ganze betrieben wurde.
00:16:31: Kai Donato: Ich weiß nicht, ob es das immer noch gibt, in welcher Preis-Range die unterwegs sind, aber mit dem Kontext, es gibt Private Repos für kostenlos und man kann theoretisch auch Geld bezahlen für
00:16:42: Kai Donato: für On-Premises, ist das natürlich eine Entwicklung, die mit Sicherheit auch auf GitLab einen Einfluss gehabt hat in der Vergangenheit.
00:16:48: Kai Donato: Also dass da viele sagen können, Online-Dienst ohne Installation, ohne Zahlen nutzen, werden viele bestimmt auch wieder den anderen weggegangen sein.
00:16:56: Andre Braun: Ja, du kriegst GitLab inzwischen ja in drei bis vier Geschmacksrichtungen, je nachdem wie man zählt, on-premise oder in eigenen Cloud-Ressourcen.
00:17:05: Andre Braun: Du kannst als SARS-Service quasi gitlib.
00:17:09: Andre Braun: com, aber das ist ein Service, der dann entsprechend auch zentralisiert bedient wird.
00:17:13: Andre Braun: Und wir haben verschiedene Offerings.
00:17:16: Andre Braun: Eins davon ist auch ein privates SAS im Endeffekt, wo ein Kunde gehostet wird für und wir den Kunden hosten und ein aber das
00:17:26: Andre Braun: Rechnet sich meistens nur für etwas größere Kunden in einer Single-Tenent-Instance dann.
00:17:31: Andre Braun: All das mit den unterigen Gesichtspunkten der
00:17:36: Andre Braun: der Data Residency heutzutage.
00:17:39: Andre Braun: Und die Stärke liegt wirklich auch darin, dass du, dass wir Code-Gleichheit auf all diesen Plattformen haben.
00:17:46: Andre Braun: Und was wiederum ein Unterschied ist zu einem Deployment, ja, GitHub hat dieses Deployment teilweise noch, aber es wird nicht gleich behandelt und gleich supportet.
00:17:57: Andre Braun: Und Enterprise-Kunden gehen auf die SARS-Instanz.
00:18:01: Kai Donato: Okay, man entscheidet sich letztendlich dafür, man hat es on-premises, man hat die Daten bei sich, man hat die Software bei sich, full-fledged und man hat nicht.
00:18:08: Kai Donato: Ein amerikanisches Unternehmen, welches natürlich ein Riesenrepertoire an Features bereitstellt, aber halt alles cloud-based und natürlich außerhalb der EU größtenteils, würde ich sagen.
00:18:18: Kai Donato: Okay, Caro, hast du noch irgendeine dringende technische Frage zu GitLab selbst, bevor wir in das Thema KI eintauchen?
00:18:24: Kai Donato: Ich frage mal ganz.
00:18:25: Kai Donato: Brennt ihr was unter den Dingen?
00:18:27: Caro Krützmann: Ja, genau.
00:18:29: Caro Krützmann: Ja, tatsächlich.
00:18:29: Caro Krützmann: Also wir werden, ja
00:18:31: Caro Krützmann: weit außerhalb der ganzen Oracle Bubble, wahrscheinlich hier mit der Folge sein, deswegen werden einige wahrscheinlich so ein bisschen schnaufen, wenn ich so erzähle was
00:18:39: Caro Krützmann: so eine Datenbankentwicklung, ich sag mal mehr oder weniger normal oder neuartig ist, weil das schon etwas zurückgeschrittener ist als die moderne, in Anführungszeichen, Anwendungsentwicklung.
00:18:49: Caro Krützmann: Aber ja, also GitLab kenne ich primär auch aus dem Kontext, dass wir dort vor allen Dingen diese Reviews und Pipelines verwenden.
00:18:56: Caro Krützmann: Also für Reviews zum Beispiel ist es ja pain, das manuell zu machen.
00:19:00: Caro Krützmann: Und deswegen bin ich sehr, sehr gespannt auf unser Gespräch heute, was wir da mit den KI-Themen noch mit reinbringen.
00:19:06: Andre Braun: Ich wollte gerade, als du sagtest, so ein bisschen hinterherhinken, so hört er sich das gerade an.
00:19:12: Andre Braun: Ja.
00:19:13: Andre Braun: Während ich beinahe reingesprungen habe, gesagt, du, es gibt GitLab auch für ZOS.
00:19:17: Andre Braun: Also sprich, wir haben, wir haben wirklich auch sogar an die
00:19:22: Andre Braun: Ein bisschen noch weiter zurückliegenden Technologien gedacht.
00:19:25: Kai Donato: Ja, also sagen wir nicht so, dass die Hardware alt ist oder dass wir da.
00:19:29: Kai Donato: Nein, um Gottes Willen, das wollte ich nicht sagen.
00:19:31: Andre Braun: Aber versuch da mal einen Entwickler und eine graue Haare zu finden.
00:19:36: Kai Donato: Es ist halt einfach die Adoption, die da ein Punkt ist.
00:19:39: Kai Donato: Aber man erfährt tatsächlich jetzt noch oder man sieht es häufiger in Projekten, dass da noch mit SVN gearbeitet wird und die Deployments.
00:19:45: Kai Donato: mit einem Steinzeit Jenkins angeschmissen werden.
00:19:48: Kai Donato: Da findet halt der Move statt.
00:19:50: Kai Donato: Man kann das begleiten, dass es in Richtung GitKit gehen muss und das ist natürlich jetzt auch ein Riesenpunkt.
00:19:55: Kai Donato: Mit den Themen, die wir gleich mit KI besprechen, aber auch diesen ganzen anderen Features.
00:19:58: Kai Donato: Du sagtest es gerade, gibt es keine einfache Ablage und Versionierung ausschließlich mehr, sondern man fängt an, dort Brainstormings zu machen, wo man früher.
00:20:07: Kai Donato: Fünf Tools genutzt hat für das Erfassen von User Stories, für Lastenhefte bis hin zur Überführung von Tickets, zur Schätzung von Tickets in der Scrum.
00:20:16: Kai Donato: In der agilen Welt bis hin wirklich von der Überführung von Tickets, in Commits und in gewisse Prozesse, dann einfach in der Versionierung, dass das alles Hand in Hand greift.
00:20:24: Kai Donato: Da kann selbst ich in meinem zarten Alter.
00:20:27: Kai Donato: Das hätte jetzt jemand anders sagen müssen eigentlich.
00:20:29: Kai Donato: Kann ich schon noch diesen gesamten Weg bitte beschreiten und sehen, wie es früher war, halt einfach nur Ordnerstrukturen auf dem System zu haben?
00:20:35: Kai Donato: Da gab es ganz viele Tools, das jetzt alles zusammen kombiniert in einem Tool zu sehen oder in mehreren einzelnen Tools zu sehen, finde ich, finde ich cool.
00:20:42: Andre Braun: Seid ihr an konkreten Kundenbeispielen interessiert?
00:20:45: Andre Braun: Leg los.
00:20:46: Andre Braun: Wo du gerade sagtest, Gate wird nicht nur jetzt für Versionsverwaltung von Software-Code genutzt.
00:20:52: Andre Braun: Das ist ganz, ganz spannend, wenn du dir solche sowas anguckst wie das CERN.
00:20:57: Andre Braun: Ihr kennt diesen kleinen Ring, den die da verbuddelt haben in der Erde.
00:21:01: Andre Braun: Da werden wissenschaftliche Arbeiten in Git quasi gemacht, damit man die Versionsverwaltung dort mit nutzen kann.
00:21:07: Kai Donato: Die nutzen wahrscheinlich Solartech, ne?
00:21:09: Kai Donato: Und dann können sie das direkt auf.
00:21:11: Kai Donato: Okay.
00:21:11: Kai Donato: Die nutzen übrigens auch Oracle Apex, also die haben auch Oracle-Datenbanken, weil ich vorliege.
00:21:15: Kai Donato: Die werden deswegen wahrscheinlich auch Top-Notch-Kit unterwegs sein.
00:21:19: Kai Donato: Nee, aber es hat damit gestartet, wir haben alle Jira oder Jira oder wie man es nennen möchte, benutzt für die Tickets und hat dann Ticket-Nummern übertragen in die Versionierungssoftware und ist dann von der Versionierungssoftware wieder aufs Dateisystem gegangen und hat.
00:21:30: Kai Donato: Dort irgendwelche Prozesse angestoßen und das alles fragil.
00:21:34: Kai Donato: Du hast es gerade gesagt, GitLab hat das alles unter einem Dach.
00:21:37: Kai Donato: Ich saß einfach, damit der Eindruck nicht wieder entsteht.
00:21:39: Kai Donato: Moderne Git Solutions, die es so gibt, die haben all diese Sachen unter einem Dach.
00:21:44: Kai Donato: Da wo ich, glaube ich, aufgehört habe, bei GitLab rum zu experimentieren, weil die Zeit nur einfach fehlte, war, dass es solche Taskrunner gibt, die praktisch.
00:21:52: Kai Donato: Workflows in der Oberfläche, die man dort zusammenstragen konnte, für so ein automatisches Deployment in meiner Umgebung ermöglichen haben.
00:21:58: Kai Donato: Alles, was nach diesen Runnern kam, die als separate Prozesse liefen,
00:22:02: Kai Donato: Kannst du uns jetzt erzählen?
00:22:04: Kai Donato: Du hast freie Hand.
00:22:05: Kai Donato: Pick uns deine drei liebsten Features von GitLab neben den Run an.
00:22:10: Andre Braun: Um Gottes Willen.
00:22:13: Andre Braun: Weil egal wie ich es mache, ich mache es jetzt falsch, weil es würde nicht, es würde nicht im Ansatz, das ist so ungefähr
00:22:19: Andre Braun: Keine Ahnung, was sind deine drei Lieblingsdinge aus Millionen von Dingen, die gehen und gut sind oder dergleichen?
00:22:25: Andre Braun: Ich werde garantiert die anderen.
00:22:27: Andre Braun: Lasst uns auf das Thema, also
00:22:30: Andre Braun: die, die, die, wenn ich in unsere Kundenbasis einfach hineingucke und sehe, was, wie, wie GitLab dort eingesetzt wird, was die Menschen damit machen.
00:22:39: Andre Braun: Das geht, das fängt an, weil du hast halt durch die Pipelines und durch diese ganze Deployment-Methodik, durch die Runner und durch die Automatisierung, die drin steckt, durch den
00:22:51: Andre Braun: die Issues, Epacs und all diese Dinge, inklusive Coding über R wollen wir noch separat reden, hast du einfach einen Anwendungsspektrum?
00:23:03: Andre Braun: Drum, dass manchmal wirklich super, super spannend ist.
00:23:06: Andre Braun: Cern wissenschaftlich arbeiten.
00:23:08: Andre Braun: Siemens macht sowas auch, macht allerdings auch ganz normal Softwareentwicklung da drin und den ganzen.
00:23:13: Andre Braun: Also es ist halt so ein.
00:23:14: Andre Braun: Man kann halt, wenn man merkt, was man damit alles tun kann, dann kommen die Kunden auf unterschiedlichste Ideen, die ihre, keine Ahnung, Rekonfigurationen auf Cisco-Squitches in GitLab-Pipeline laufen lassen
00:23:25: Andre Braun: Ja.
00:23:26: Andre Braun: Also, why why not?
00:23:29: Andre Braun: Also es geht, es geht so ziemlich alles an der Stelle, weil wenn man einmal verstanden hat, was so eine Pipeline alles leisten kann und was man da alles einbinden kann, dann
00:23:40: Andre Braun: Geht wirklich, gibt es kaum noch eine Grenze, quasi.
00:23:43: Kai Donato: Es gibt viele kreative und interessante Wege zu nutzen.
00:23:46: Kai Donato: Ich habe allerdings auch schon Leute gesehen, die ihre Videoaufnahmen in Git-Repositories gespeichert haben.
00:23:50: Kai Donato: Ich glaube, das ist ein Anwendungsfall, den würde ich jetzt nicht machen.
00:23:53: Andre Braun: Naja, wenn das wenn das wenn das wenn das bei uns auf den Servern passiert und wir den Storage abrechnen, dann
00:24:02: Kai Donato: Das liegt im Auge des Betrachters.
00:24:04: Kai Donato: Eine große Movie-Datei hat weniger Vorteile von inkrementellen Upgrades, die man nachvollziehen kann.
00:24:10: Kai Donato: Als reine Storage-Lösung zu machen, ist natürlich aus deiner Sicht.
00:24:14: Kai Donato: Im Commercial-Bereich mit Sicherheit nicht schlecht, deswegen schließe ich es jetzt einfach mal nicht aus.
00:24:19: Andre Braun: Da kommt ja immer so ein bisschen die Idee auch rein, skaliert das Ganze noch und funktioniert das Ganze noch, wenn da große Datenmengen drin sind.
00:24:26: Andre Braun: Also, die größte Instanz, die ich persönlich in meinem als Zentraleuropa-Einsatz habe, sind 120.
00:24:32: Andre Braun: 000 User auf einer Instanz.
00:24:36: Kai Donato: Wenn die alle einen initialen Checkout von der Repo machen und da liegen zwei Herr der Ringe-Kopien drin, dann muss man das, glaube ich, nochmal überdenken, das Thema.
00:24:43: Kai Donato: Gut, abrechnungstechnisch interessant.
00:24:45: Kai Donato: Wir haben noch ein bisschen Zeit und das hinsichtlich dessen, dass wir noch ein großes Thema vor uns haben, über das wir sprechen möchten.
00:24:54: Kai Donato: Und zwar ist das auch eine Entwicklung, die wir sowohl hier in dem Podcast als auch überall anders auf der Welt, wenn ich hier im Büro den Flur entlang laufe
00:25:01: Kai Donato: Ist das Thema auch sofort da?
00:25:03: Kai Donato: Wir müssen über KI reden.
00:25:04: Kai Donato: Es findet in allen möglichen Bereichen, in allen möglichen Gesprächen statt, dass es immer wieder Richtung KI geht.
00:25:10: Kai Donato: Das möchten wir hier in dem Kontext auch gerne mit dir besprechen.
00:25:13: Kai Donato: Zwar, es gibt ein paar Thesen, ein paar Hypotheken, Hypotheken vor allem, Hypothesen, die wir, die wir hier irgendwie aufschlagen können, aber
00:25:20: Kai Donato: Ich glaube, es wäre wäre profan zu sagen, ist KI toll, das zu fragen.
00:25:25: Kai Donato: Vielleicht nehmen wir den Einstieg mit der mit GitHub oder mit bzw.
00:25:28: Kai Donato: Entschuldigung mit GitLab, was es da für KI-Features gibt und was für einen Einfluss
00:25:33: Kai Donato: diese Entwicklung gerade mit KI auf das Produkt GitLab hatte.
00:25:37: Caro Krützmann: Natürlich große Fragen.
00:25:39: Kai Donato: Da waren auch fünf Fragen drin, glaube ich.
00:25:40: Kai Donato: Du kannst ja eine ausüben mit den Anfang und die anderen schießen wir nochmal nach.
00:25:44: Andre Braun: Das ist ein Monolog jetzt, den ihr loustriggert, der eine Stunde dauert und ihr habt dann keinen Redeanteil mehr.
00:25:50: Andre Braun: Die gritschen rein, das gerne.
00:25:52: Andre Braun: Ich glaube, also.
00:25:53: Andre Braun: Lass es uns unterteilen.
00:25:55: Andre Braun: Was war der Anfang der Frage?
00:25:56: Andre Braun: Der Anfang der Frage war?
00:25:59: Kai Donato: Der Anfang der Frage.
00:26:01: Kai Donato: Jetzt hast du mich erwischt.
00:26:03: Kai Donato: Ich würde es einfach mal runterdampfen auf den Einfluss von KI jetzt erstmal auf das Produkt GitLab.
00:26:10: Andre Braun: Was kam dazu?
00:26:12: Andre Braun: Eine komplett neue Ebene ist dazu gekommen, weil wir, also lass mich mal anders anfangen.
00:26:19: Andre Braun: Jeder Dev, der da draußen ist, hat
00:26:22: Andre Braun: Coding Hilfe inzwischen durch KI.
00:26:26: Andre Braun: Egal, ob das die Claude Courts Cursors an Tropics, wie auch immer
00:26:32: Andre Braun: oder irgendwelche Modelle oder Assistenten von irgendwelchen anderen Herstellern sind.
00:26:38: Andre Braun: Es ist normal heutzutage, dass ein Dev in irgendeiner Form mit IE-Unterstützung codet.
00:26:46: Andre Braun: Alle Unternehmen haben damit angefangen und das ist das, was da passiert, ist einfach, Millionen Zeilen von Code werden mehr geschrieben, als sie sonst geschrieben worden wären.
00:26:59: Andre Braun: Das hat zum einen einen wahnsinnig interessanten Effekt, weil war das früher wahnsinnig teuer, Dinge zu coden, weil es wahnsinnig viel Zeit in Anspruch genommen hat.
00:27:08: Andre Braun: ist es heutzutage recht günstig geworden, Dinge zu coden.
00:27:11: Andre Braun: Und damit werden eventuell sogar Dinge gecodet, die man vorher nie hätte anfassen wollen, weil man eben gesagt hat, ist eh zu aufwendig, ist eh zu umständlich und so weiter und so fort.
00:27:21: Andre Braun: Diese, diese Art der fallenden Grenzkosten, die da drin stecken, das ist eine ganz spannende Betrachtung, weil die Frage, die generell ja da ist, würden die Devs irgendwann mal ersetzt werden von dem vom
00:27:35: Andre Braun: von den Agenten, die selber coden.
00:27:37: Andre Braun: Und da kann man unterschiedliche philosophische Beidungen haben, würde der Postcast wahrscheinlich nicht zu reichen.
00:27:42: Andre Braun: Aber solange etwas günstiger wird, sagt die Vergangenheit, wird mehr davon erzeugt.
00:27:47: Andre Braun: Und dieses Mehr zieht eigentlich auch mehr Menschen nach, die in irgendeiner Form sich drum kümmern müssen.
00:27:52: Andre Braun: Schauen wir mal.
00:27:53: Andre Braun: Aber Software Development ist ja nicht nur Coden.
00:27:58: Andre Braun: Sondern wenn ich in Unternehmen unterwegs bin, dann ist das ein Gesamtprozess, der gemessen wird in Deployment Frequency und so weiter und so fort.
00:28:07: Andre Braun: Also ich habe auf jeden Fall etwas zu tun, was nach dem Coden kommt.
00:28:12: Andre Braun: Dieser Prozess, der danach kommt, der braucht im Endeffekt wieder eine Abfolge aus Dingen, die ganz klassisch in der Softwareentwicklung auch passiert sind.
00:28:23: Andre Braun: Angefangen von Code-Reviews, Testen, Vulnerability-Scanning und all diese Dinge, die dann im Anschluss kommen.
00:28:30: Andre Braun: Und die kann Dev nicht notebook-seitig tun, wenn er für ein Unternehmen arbeitet.
00:28:35: Andre Braun: Weil, wo bleiben solche Dinge wie Auditfähigkeit, Compliance, Governance und wie soll das funktionieren, wenn der Dev das Ganze alleine da auf seinem Notebook macht und irgendwas vor sich hin tut?
00:28:48: Andre Braun: Das heißt, Unternehmen müssen sich die Frage stellen, ich kriege jetzt wahnsinnig viel mehr Lines of Code, also wirklich Millionen von Lines of Code mehr.
00:28:57: Andre Braun: Und ich erzeuge damit eigentlich nur einen riesengroßen, also dieser Trichter, ich schüte viel mehr in den Trichter hinein
00:29:05: Andre Braun: Und jetzt muss ich die Prozesse, die danach kommen, natürlich auch in irgendeiner Form optimieren, damit die auch mit künstlicher Intelligenz und Unterstützung in der Lage sind, mehr zu verarbeiten und schneller zu verarbeiten.
00:29:17: Andre Braun: Dass ich am Ende wirklich etwas Sinnvolles herausbekomme.
00:29:21: Kai Donato: Wirst du also sagen, der Bedarf an zusätzlichen Tools in der Versionierung, oder man kann es ja nicht eine Versionierungssoftwenen, das ist ja eine Riesenplattform eigentlich, ist da tatsächlich dann auch gewachsen.
00:29:31: Kai Donato: Also
00:29:32: Kai Donato: Nochmal, wir haben Security Scans, die kennen wir schon seit VKI-Zeiten.
00:29:36: Kai Donato: Wir haben den Merge-Pull und so weiter-Request-Workflow, den man hat, der ist hier mal mit einem grünen Häkchen, da mal mit einem Decline, da mal was auch immer für Features dazukommen.
00:29:44: Kai Donato: Hat sich das jetzt durch die schiere Menge an zusätzlichen Lines of Code und zusätzlichen Aktivitäten verändert, wie die Software funktionieren muss?
00:29:52: Kai Donato: Du sagst gerade, der Platz muss verbessert werden, aber in welcher Hinsicht.
00:29:55: Andre Braun: Ganz simples Beispiel.
00:29:57: Andre Braun: Ganz simples Beispiel.
00:29:58: Andre Braun: In einem professionellen Kontext sollte ein Code-Review erfolgen.
00:30:02: Andre Braun: Agree?
00:30:03: Kai Donato: Ja.
00:30:04: Kai Donato: Auf jeden Fall.
00:30:05: Andre Braun: Okay, das heißt also, jemand codet etwas, irgendjemand muss drauf schauen und es reviewen.
00:30:10: Andre Braun: In der Realität, die ich so kenne, sieht das so aus, dass in der Organisation sich irgendjemand damit auseinandersetzen sollte, der versteht, was da passiert ist.
00:30:18: Andre Braun: Und der das in deiner Form lesen kann.
00:30:20: Andre Braun: Also es muss irgendwie fachnah sein, er muss das Verständnis für die richtige Sprache haben, er muss sich da hineindenken und so weiter und so fort.
00:30:29: Andre Braun: Was denkt ihr, wie lange sowas dauert?
00:30:31: Andre Braun: Also ein Code-Review von einem jetzt mittleren Change?
00:30:36: Kai Donato: Naja, also wir beide sind natürlich vom Fach.
00:30:40: Kai Donato: Lange Zeit gemacht, pauschalisiert kann man es nicht sagen, in meiner Ansicht, aber es ist natürlich schon lange, wenn man intensiv reinguckt und auch wie viel Realität dahinter steckt, dass es wirklich so durchgezogen wird und gemacht wird.
00:30:50: Kai Donato: Aber ja, es ist natürlich, wenn es händisch gemacht wird, bei normaler Codebase ist das schon ein großer Anteil von der geschätzten Gesamtzeit des Features, muss ich schon sagen.
00:30:58: Kai Donato: Das ist ein großer Bestandteil.
00:31:00: Andre Braun: Ja.
00:31:00: Andre Braun: Also Voraussetzung, dass es nicht noch eine Organisation ist, wo vielleicht der Typ, der das machen müsste, gerade in Urlaub ist.
00:31:07: Andre Braun: Dann kann sowas auch mal ein paar Tage liegen bleiben, vielleicht auch eine Woche oder was auch immer.
00:31:13: Andre Braun: Das ist ja, und ihr stellt euch so eine Situation vor und es wird einfach viel, viel mehr Code erzeugt.
00:31:19: Andre Braun: Das heißt also, diese Situation explodiert faktisch.
00:31:22: Andre Braun: Und die Zeit, die da reingeht, explodiert faktisch auch.
00:31:25: Andre Braun: Und entweder ich setze den Vorgang einer automatisierten Bearbeitung dieses Reviews in irgendeiner Form um
00:31:33: Andre Braun: Oder allerdings, ich bleibe dort in den alten Strukturen, die ich hatte, vorher schon hatte und dann nützt mir die viele Code-Generierung nicht viel mehr.
00:31:42: Andre Braun: Und das gleiche hast du, wenn du die Pipeline weitergehst, das gleiche hast du auf jeder der einzelnen Stufe.
00:31:48: Andre Braun: Vulnerabilities, äh, Pipelines, die kaputt gehen.
00:31:53: Andre Braun: Standard-Dev
00:31:55: Andre Braun: tun, ich stoße die Pipeline an, ich kriege einen roten Haken, ich gehe auf die Suche, warum es passiert ist.
00:32:02: Andre Braun: Das kann dauern von zehn Sekunden bis zu zwei Tagen, so ungefähr.
00:32:06: Andre Braun: Und in irgendeiner Form dazwischen liegt die Wahrheit.
00:32:09: Andre Braun: Und auch da ist die Frage, wenn das immer mehr Code wird, werden automatisch immer mehr Pipelines in irgendeiner Form dann auch ein Problem bekommen.
00:32:17: Andre Braun: Und ich habe diesen Prozess öfters zu leisten.
00:32:19: Andre Braun: Das können wir uns bei Vulnerabilities genauso anschauen und bei vielen, vielen anderen Dingen im Gesamtprozess auch.
00:32:25: Andre Braun: Und das ist im Endeffekt das, was du entweder
00:32:30: Andre Braun: in vielen Unternehmen, die eben keine homogene Plattform gebaut haben, sondern die ein Stückwerk aus verschiedenen Tools aneinander gekettet haben.
00:32:39: Andre Braun: dann müssen die dieses Thema in jedem dieser einzelnen Tools in irgendeiner Form lösen, müssen sich Gedanken darüber machen, wie kann ich da automatisieren, müssen Gedanken darüber machen, wie kriege ich den Kontext, wichtiges Thema, von A nach B.
00:32:52: Andre Braun: Ja, also wie kriege ich dem nächsten Schritt das Verständnis mitgeteilt, was die Schritte davor eigentlich wirklich waren?
00:33:00: Andre Braun: Und das auch kontextbasiert automatisiert.
00:33:03: Andre Braun: Also wenn ich das versuche zu leisten in einer alten Welt, in der ich 20, 30, 40 Tools in diese Kette eingebaut habe.
00:33:13: Andre Braun: dann ist das ein horrender Aufwand und ich werde es nicht wirklich schaffen.
00:33:17: Andre Braun: Ich werde es nicht wirklich KI ernebeln können, weil ich jedes einzelne Werkzeug in irgendeiner Form anfassen müsste, pflegen müsste, unterstützen müsste.
00:33:24: Andre Braun: Versuchen wirst du irgendwie den Kontext von A nach B zu kriegen und so weiter und so fort.
00:33:28: Andre Braun: Und das ist eben der Grund, warum das auf Plattformen anders aussieht.
00:33:32: Andre Braun: Wenn wir in der Lage sind, die Plattform KI zu enablen, jeden dieser einzelnen Schritte,
00:33:37: Andre Braun: mit künstlicher Intelligenz zu unterstützen und dann auch zu agentisieren, dann wird daraus ein Schuh draus, weil ich dann von den Millionenzeilen mehr Code
00:33:46: Andre Braun: die ich erzeuge, auch einfach Millionen mehr Codereviews in einer entsprechenden kurzen Zeit hinbekomme.
00:33:53: Andre Braun: Dann kommt noch der Kosteneffekt hinein,
00:33:56: Andre Braun: Also bei uns, ich will, Werbung aside, ja, aber bei uns kostet ein Code-Review standardmäßig 25 Cent und wird gemacht durch die Plattform, also durch einen Lagen.
00:34:06: Andre Braun: Das heißt, diese 25 Cent stehen gegen welche Zeit auch immer.
00:34:11: Andre Braun: Und dann kannst du sagen, dauert es 10 Minuten oder dauert es, keine Ahnung, zwei Stunden.
00:34:16: Kai Donato: Es wird viel, viel teurer.
00:34:19: Kai Donato: Jetzt habe ich zwei Fragen im Kopf.
00:34:20: Kai Donato: Sorry, Karo, bei dir stapelt sich das an Fragen bestimmt, aber ich habe den eigenartig, dass ich die mal vergessen habe, wenn die Karo vorher fragen darf, deswegen dringe ich mich vor.
00:34:28: Kai Donato: Ich habe zwei Konzepte vor Augen und im Kopf, wie dieser Change, dieser Prozess jetzt gerade passieren kann.
00:34:33: Kai Donato: Ich habe nicht in GitLab reingeguckt, wie es umgesetzt ist.
00:34:36: Kai Donato: Also du sagtest jetzt gerade
00:34:37: Kai Donato: Es passiert mit Agenten und einer Abrechnung innerhalb der Plattform.
00:34:41: Kai Donato: Das ist das quasi das Beseitigen der Human in the Loop-Problematik bei so vielen Changes auf der Plattform.
00:34:48: Kai Donato: Aber jetzt gucken wir uns Agentic Loops an und große Agentenfarmen, die zukünftig auch teilweise schon jetzt große Features entwickeln.
00:34:54: Kai Donato: Da wird Code-Review, Code-Pushes, Vulnerability-Scans und alles und Co.
00:34:59: Kai Donato: Noch bevor ist die Plattform großartig berührt durchgeführt.
00:35:03: Kai Donato: Wir haben ein Agenten-Setup mit einem Orchestrator, der plant das Projekt, der kann womöglich per MCP oder per gewissem Skill und der REST API auf GitLab.
00:35:12: Kai Donato: oder auch anderen Plattformen Tickets erstellen, Texte reinschreiben, Definitionen machen, Projektplan mit Checkliste versehen.
00:35:18: Kai Donato: Weitere Agenten können sich gut dann auch wieder Code auschecken aus der Versionierung, können darauf arbeiten, können ihre
00:35:24: Kai Donato: Findings, ihre Pläne, ihr Memory, ihren Kontext, alles worin sie gearbeitet haben, ihr Gedächtnis, auch immer wieder in die Versionierung bringen.
00:35:31: Kai Donato: Dann habe ich die ganze Problematik, über die wir gerade gesprochen haben.
00:35:35: Kai Donato: vor die Plattform gelegt und hab auch da mein Code-Review und hab auch da die Sachen.
00:35:39: Kai Donato: Der zweite Punkt ist, glaube ich, der, den ihr verfolgt.
00:35:42: Kai Donato: Der User muss nicht diese gesamte Plattform, die ganzen Kosten, die ganzen Agenten, die ganze KI,
00:35:48: Kai Donato: lokal bei sich oder on premises bei sich lau übertreiben und das alles nur, also GitLab praktisch nur als Versionierungssoftware nutzen
00:35:56: Kai Donato: Du sagst, alle können ihre Entwicklung, ihre von der KI entwickelten Codes einchecken, beziehungsweise pushen ins Repo und dann eine Maschinerie an von euch bereitgestellten Agenten, Features und so weiter nutzen.
00:36:10: Kai Donato: Option 2 ist das, was ihr anbietet.
00:36:12: Kai Donato: Option 1 habt ihr mit Sicherheit auch bedacht.
00:36:15: Kai Donato: Was ist für die Leute, die das komplett außerhalb machen.
00:36:18: Andre Braun: Naja, die Leute, die das komplett außerhalb machen, müssen sich ein paar Fragen stellen.
00:36:24: Andre Braun: Und zwar vor allen Dingen, wenn du das im Enterprise-Unternehmenskontext siehst.
00:36:29: Andre Braun: Meiner Meinung nach, oder auch vielleicht unserer Meinung nach, wie stemmst du dabei Themen wie Governance
00:36:42: Andre Braun: Wie protokollierst du für Audits?
00:36:47: Andre Braun: Wie hältst du das Ganze fest in irgendeiner Form so
00:36:51: Andre Braun: Dass du Risiken ausschließt, die sonst in diesen Prozess hinauskommen, wenn du das alles auf das Notebook des Entwicklers verlagerst
00:36:59: Kai Donato: Okay, auch wenn wir eine Agentenfarm nehmen, wir nehmen Hermes, wir nehmen Codex, wir nehmen Claude Code, wir nehmen verschiedene Hanness-Systeme vielleicht, die Agenten betreuen.
00:37:09: Kai Donato: Die können lokal bei mir laufen, die können hier on-premises bei mir im Rechenzentrum laufen.
00:37:13: Kai Donato: Die Modelle, die jeder einzelne Agent nutzt, kann ich Data Governance-mäßig auch kontrollieren.
00:37:18: Kai Donato: Also in unserem Beispiel jetzt hier, ich nenne die Firma wie in allen anderen Folgen auch nicht.
00:37:22: Kai Donato: Aber wir haben eine KI-Instanz, ein relativ starkes Gerät bei unserem Keller stehen.
00:37:26: Kai Donato: Wir entscheiden, für welche Aufgaben wir das hier on premises nehmen, wofür wir einen Provider in Deutschland nehmen oder wofür wir auch nach Amerika gehen können.
00:37:33: Kai Donato: Das können wir verändern.
00:37:35: Kai Donato: Das ist nur mal ein anderes Thema.
00:37:38: Kai Donato: Das leitet mich dazu, welche Modelle nutzt ihr für eure Plattform?
00:37:42: Kai Donato: Also, wie ist da die Governance gesichert?
00:37:43: Kai Donato: Ihr werdet sicher nicht einfach ein OpenAI-Key hinterlegt haben.
00:37:46: Andre Braun: Nicht wirklich.
00:37:49: Andre Braun: Die Modellauswahl, also wir wechseln jetzt ein bisschen das Thema, aber ich komme gleich auf das Thema Governance nochmal zurück, weil es mir recht recht wichtig ist.
00:37:56: Andre Braun: Also GitLib selbst hat unterschiedlichste Modelle, die wir zur Verfügung stellen.
00:38:01: Andre Braun: Darunter sind die großen Open-Source-Modelle, genauso wie die.
00:38:05: Andre Braun: Anthropic-Modelle und ein paar andere Modelle auch, Open AR-Modelle und so weiter.
00:38:10: Andre Braun: Du kannst entweder, du überlässt dem System, welches Modell es triggert, je nachdem welche Aufgabe ansteht.
00:38:15: Andre Braun: Oder du wählst sozusagen im Chat, also im Agenc-Chat, aus, welches Modell getriggert werden soll.
00:38:22: Andre Braun: Wir verrechnen innerhalb von GitLab in sogenannten Credits, sozusagen blenden das nach hinten raus.
00:38:29: Andre Braun: Das heißt also, jedes Modell triggert eine eigene Ratio zu Tokens und Credits, sodass in irgendeiner Form die teuren Modelle auch teurer abgerechnet werden, die günstigen Modelle günstiger abgerechnet werden.
00:38:43: Andre Braun: Das läuft im Backend und das hat den Charme, dass die Funktionalität nach oben gleich bleibt.
00:38:49: Andre Braun: Das heißt also, du kannst, du hast das gleiche Interface, du hast die gleiche Funktionalität.
00:38:54: Andre Braun: Du kannst die unterschiedlichsten Modelle auswählen und triggern.
00:38:57: Andre Braun: Und wenn der große Blonde in den USA auf einmal sagt, nee, dieses Modell bekommt ihr jetzt nicht mehr, dann bricht bei dir nichts zusammen, weil du einfach in dem ein anderes Modell ziehen kannst und es geht nahtlos weiter.
00:39:09: Kai Donato: Aber die Daten, wenn die großen Modelle genutzt werden, also wir haben ja gewissen Zugriff auf Modelle, die on-premises laufen, die wir mit Olama, mit LM Studio, mit was auch immer lokal bei uns.
00:39:18: Kai Donato: Bedienen können, aber wenn wir jetzt zu Fable Five zu Sonic zu Opus und zu den größeren ChatGPT Modellen wollen oder GPT-Modellen wollen
00:39:26: Kai Donato: Das können wir nicht on-premises laufen lassen.
00:39:28: Kai Donato: Das muss man beziehen über eine API.
00:39:29: Kai Donato: Und diese Server sind ja auch nicht gesichert.
00:39:32: Kai Donato: Europaweit, man kann die jetzt schließen.
00:39:34: Kai Donato: Du hast ihnen gerade der große Blonde gesagt.
00:39:35: Kai Donato: Ich habe eine zweite amerikanische Staatsbürgerschaft.
00:39:37: Kai Donato: Ich muss vorsichtig sein, was ich sage in diesem Podcast.
00:39:39: Kai Donato: Aber wenn der, wenn da in Amerika was passiert und DSGVO kümmert die nicht, es ist ja schon ein kritischer Punkt.
00:39:48: Kai Donato: Deswegen habe ich es im Thema Governance, Data Governance angesprochen, das Thema.
00:39:51: Andre Braun: Genau.
00:39:51: Kai Donato: Wenn wir auf einer Plattform sind, bei euch SARS On-Premises, wie auch immer, und wir sind da froh drüber, dass unsere Daten in Europa gespeichert werden, dass alle Vorschriften eingehalten werden, wer sind da safe.
00:40:02: Kai Donato: Wir haben dann ein Feature, wo wir Agentic Features, Agentic Chat und diese ganzen KI-Funktionen nutzen können, machen Häkchen ran, sagen, wir möchten loslegen.
00:40:11: Kai Donato: Was ist dann mit unseren Daten?
00:40:14: Kai Donato: Die werden dann Snippets, die werden weggeschickt oder die werden irgendwo.
00:40:18: Andre Braun: Das kann ich dir relativ genau sagen, vor dem Hintergrund, dass das ein Thema ist, das du heutzutage mit jedem Kunden
00:40:25: Andre Braun: Vor allen Dingen, wenn du dann in den Public-Bereich hineingehst, dann ist es die Diskussion schlechthin.
00:40:31: Andre Braun: Weil dort findet Adaption noch viel langsamer statt, aus genau diesem Grund.
00:40:36: Andre Braun: Und die Antwort, die wir dort sozusagen bringen, ist, ich bezeichne das Ganze mal als Model-Router, den wir im Bauch haben.
00:40:44: Andre Braun: Und den kannst du halt auch gegen Self-Hosted Model richten.
00:40:47: Andre Braun: Und die kommen, die bringen wir mit.
00:40:49: Andre Braun: Die kann der Kunde dann bei sich deployen.
00:40:51: Andre Braun: Die Auswahl wird immer größer, was das betreut trifft auch.
00:40:55: Andre Braun: Du hast natürlich nicht die Power von einem, keine Ahnung, Klama oder was auch immer da.
00:40:59: Andre Braun: dementsprechend kommt, aber du hast das self-hosted Model on-prem in deinem eigenen Datacenter und wenn du möchtest, kannst du den eiserne Wand runterfallen lassen und das Ganze spricht noch nicht mal nach außen mit irgendeiner Form von Internet.
00:41:14: Andre Braun: Das ist sogar eine Art Unique Selling Point, den wir als Plattform mitbringen an der Stelle, weil uns das extrem wichtig ist, dem Kunden einfach auch die Wahl zu lassen.
00:41:24: Andre Braun: was er machen möchte.
00:41:26: Andre Braun: Und das bedeutet nicht, dass er und er kann dieses Self-Rosted Model auch laufen lassen und trotzdem noch die großen Modelle triggern.
00:41:33: Andre Braun: Ja, also das ist die wirklich die Frage, was möchtest du eigentlich tun und wo möchtest wie möchtest du ein Freedom of Choice, wenn du willst?
00:41:41: Andre Braun: Das ist uns eine extrem wichtige, eine extrem wichtige Geschichte, vor allen Dingen vor dem Hintergrund, das zu
00:41:47: Andre Braun: Heutzutage, wenn du dir die globalen Vorfälle gerade anguckst, dieses Thema Datenautonomität und Data Resiliency generell,
00:41:59: Andre Braun: wirklich fast in jeder Kundensituation heutzutage diskutierst.
00:42:02: Kai Donato: Absolut.
00:42:03: Kai Donato: Also man kann, das ist noch eine abschließende Frage zu der Implementation dieser Features.
00:42:08: Kai Donato: Karo muss ich noch einen Moment gedrückt haben.
00:42:12: Andre Braun: Ich will an der Stelle bemerken, dass ich mir hier extrem gut schlage hier für einen Seller.
00:42:17: Kai Donato: Das ist wahnsinnig gut, aber wir haben ja mit den richtig tiefer gehenden Fragen noch nicht angefangen.
00:42:23: Kai Donato: Ich werde an der Stelle noch einmal ganz kurz.
00:42:26: Kai Donato: Wir reden nach wie vor über ein Open-Source-Tool.
00:42:28: Kai Donato: Wir haben eine KI-Implementation, wo man mit Credits diese KI-Fähigkeiten nutzen kann, ohne selber reingeguckt zu haben.
00:42:35: Kai Donato: Wenn ich die Open-Source-Version bei mir deploye auf dem System in der neuesten Version, habe ich die Möglichkeit, kostenlos KI-Funktionalitäten mit meinen eigenen API-Mitteln zu nutzen.
00:42:45: Andre Braun: Da überfragst du mich jetzt.
00:42:47: Andre Braun: Das müsste ich, weil ich ja auf der kommerziellen Seite deutlich mehr zu Hause bin als auf der reinen Open-Source-Variante.
00:42:56: Andre Braun: Wir haben zwei Versionen Open Source, einmal die normale Community Edition und einmal die Enterprise Edition.
00:43:02: Andre Braun: Der Unterschied ist im Funktionsumfang allerdings auch in der Erweiterbarkeit, in der Enterprise Edition musst du einfach nur, die kannst du auch frei runterladen, frei benutzen.
00:43:10: Andre Braun: Da kannst du allerdings jederzeit einen Lizenzcode reinschmeißen und dann wird die kommerzielle Version da raus.
00:43:15: Andre Braun: Die reine CE-Version ist eine reine Community Edition.
00:43:20: Andre Braun: Wir haben in den professionellen Versionen, also die heißen bei uns Premium und Ultimate,
00:43:29: Andre Braun: Geben wir dem Kunden in der Basis kostenlos Credits mit.
00:43:35: Andre Braun: Also der kriegt pro User, pro Monat
00:43:40: Andre Braun: 12 Credits auf der Premium und 24 Credits auf der Ultimate, die er einfach nutzen kann.
00:43:46: Andre Braun: Also da ist die AI-Usage einfach dann bis zu diesem Umfang drin und
00:43:51: Andre Braun: Ab da an läuft dann entweder muss er sich committen auf irgendwas oder es läuft ein Zähler mit und kriegt eine Rechnung.
00:43:58: Kai Donato: Wir werden die kurze Recherche dann noch an unsere Shownotes dranhängen, wo wir einmal den Feature-Vergleich machen.
00:44:02: Kai Donato: Wir werden natürlich auch alles verlinken.
00:44:04: Kai Donato: Dass man sich die einzelnen Funktionalitäten, die einzelnen Versionen, die man da machen, nutzen kann, dass wir die auch einmal für alle verbreiten.
00:44:10: Kai Donato: Da werden wir den Hinweis dann einfach nochmal nachtragen.
00:44:12: Kai Donato: Wie Karo guckt, so als hätte sie parallel gegoogelt.
00:44:14: Kai Donato: Ja, habe ich.
00:44:16: Kai Donato: Ich übergebe an dich, Karo, zurück ins Funktion.
00:44:18: Caro Krützmann: Google KI sagt, dass in der Community, wie gesagt, KI, ne, alles mit Bedacht nehmen, dass die GitLab-Duo-Integration nicht vollständig in der
00:44:29: Caro Krützmann: Community Edition drin ist.
00:44:30: Andre Braun: Ja.
00:44:31: Andre Braun: Nachvollziehbar.
00:44:32: Caro Krützmann: Ja.
00:44:33: Andre Braun: Also nachvollziehbar alleine, weil in dem Moment, wo du, wo du die Modelle triggerst, zahlen wir Geld dafür.
00:44:40: Andre Braun: Und dementsprechend, das wäre, das wäre
00:44:43: Andre Braun: Es ist okay, ein bisschen Storage zur Verfügung zu stellen, ein bisschen Compute.
00:44:47: Andre Braun: Aber das sind das sind dann.
00:44:50: Caro Krützmann: Ich hatte, ihr hattet uns so eine Auswertung, auf die ich jetzt gerade gar nicht näher eingehen möchte, zugeschickt um so eine Studie.
00:44:56: Caro Krützmann: Im Vorgang und da hatte ich gelesen, meine ich mich daran zu erinnern, dass es auch sowas wie Bring your own Model License, wie man das so nennen soll.
00:45:04: Caro Krützmann: Das heißt, wenn zum Beispiel ein Unternehmen jetzt eine Enterprise Cloud-Instanz hat oder eine
00:45:09: Caro Krützmann: Enterprise Growth Integration könnte ich das dann da auch mit anschließen, weil das ja auch so ein paar, also dann könnt ihr ja da gucken, was für Anfragen verschickt wurden und die wir so ein bisschen sicherheitsrelevanter.
00:45:19: Andre Braun: Ja, ist so.
00:45:21: Andre Braun: Es gibt auch die Konstellationen, da muss man aber dann ins Detail reingucken, wenn die Unternehmen schon Commitments haben für Token Commitments bei Anthropic oder dergleichen.
00:45:33: Andre Braun: Dann kann man die unter die Plattform stecken.
00:45:36: Caro Krützmann: Okay.
00:45:38: Caro Krützmann: Ja, bin ich, äh, darf ich keine.
00:45:43: Kai Donato: Das ist echt eine Filmefrage.
00:45:44: Kai Donato: Ich kann mich auch bewusst muten, damit du siehst, dein Part.
00:45:47: Caro Krützmann: Nein, nein.
00:45:49: Kai Donato: André, mach dich gefasst.
00:45:50: Kai Donato: Die werden schnell.
00:45:50: Caro Krützmann: Nein, also ich gehe gar nicht so tief in die Technik.
00:45:54: Caro Krützmann: Ich komme einfach ein bisschen mehr von unten.
00:45:56: Caro Krützmann: Ihr seid von oben gerade gekommen mit dem Governance-Thema und sowas.
00:45:59: Caro Krützmann: Ich bin mehr so im
00:46:01: Caro Krützmann: Im täglichen Pain, weil bei uns wird auch KI eingesetzt, aktuell im Projekt.
00:46:05: Caro Krützmann: Und das mit dem Reviewen, das zum Beispiel ist jetzt schon schlimm, obwohl die wenigsten auch die KI, ich sag mal, exzessiv benutzen.
00:46:13: Caro Krützmann: Die Frage, also da wollte ich eigentlich mit dem Thema einsteigen wollen.
00:46:16: Caro Krützmann: Das hast du jetzt auch schon mal ein bisschen angeschnitten.
00:46:18: Caro Krützmann: Es wird viel Code produziert, aber die Frage ist nämlich genau die, nämlich, wie machen wir das mit dem Review am sinnvollsten?
00:46:26: Caro Krützmann: Also wir wollen ja
00:46:27: Caro Krützmann: einerseits eine Abnahme der Arbeit haben, quasi eine Erleichterung.
00:46:32: Caro Krützmann: Und auf der anderen Seite wollen wir ja trotzdem irgendwie eine gewisse Handhabe haben.
00:46:36: Caro Krützmann: Wir müssen ja trotzdem
00:46:37: Caro Krützmann: So unsere Kopf im Kopf die Landkarte von dem Projekt erstellen oder behalten, dass wir zumindest grob wissen, was dort passiert und wo was passiert.
00:46:46: Caro Krützmann: Einfach um sicher zu sein, dass nicht irgendwelche Services aus Aufsehen ausfallen
00:46:51: Caro Krützmann: Genau, und wir haben schon über GitLet Duo so ein bisschen gesprochen, beziehungsweise es angesprochen, und da frage ich mich, wie zum Beispiel, wie würde man dort anfangen, das zu nutzen bzw.
00:47:03: Caro Krützmann: zu integrieren?
00:47:03: Caro Krützmann: Also ich könnte jetzt natürlich
00:47:05: Caro Krützmann: mein Code-Modell mit Glab, also mit der CLI von GitLab da anschießen, dann den Code runterladen, reviewen lassen, dann wieder nach GitLab hochschießen.
00:47:15: Caro Krützmann: Aber eigentlich geht es ja darum, dass wir alles möglichst an einer Plattform haben, genauso wie du es.
00:47:19: Caro Krützmann: vorne auch gesagt hattest.
00:47:20: Caro Krützmann: Und deswegen, das wäre jetzt meine erste Frage.
00:47:25: Caro Krützmann: Wie man das angehen kann, wie man kann sich das vorstellen?
00:47:28: Andre Braun: Ich struggle jetzt so ein bisschen, vielleicht weil mir die Antwort zu einfach erscheint.
00:47:33: Andre Braun: Du drückst einen Knopf.
00:47:35: Andre Braun: Ja.
00:47:37: Andre Braun: Ist das zu einfach?
00:47:38: Andre Braun: Also die wir haben wir also
00:47:43: Andre Braun: Ich komme nochmal von einer philosophischen Ecke oder auf eine, was wollen wir eigentlich erreichen, ja?
00:47:49: Andre Braun: Und dann wird das vielleicht klarer.
00:47:53: Andre Braun: Die Idee, die wir haben, ist einfach, es wird in den Unternehmen drei verschiedene Betriebsmodi geben für Softwareentwicklung.
00:48:01: Andre Braun: Es wird den Modus geben, den wir aus der Vergangenheit kennen, der Entwickler schreibt Software.
00:48:06: Andre Braun: Das wird es weiterhin geben.
00:48:07: Andre Braun: Ich bin fest davon überzeugt.
00:48:09: Andre Braun: Ja, es wird weiterhin in irgendeiner Form diese Art und Weise geben und es wird weiterhin viel händisch passiert werden.
00:48:16: Andre Braun: Auch gerade deswegen, weil es Menschen gibt, die nicht sofort adaptieren, die nicht sofort auf irgendwas draufspringen und
00:48:23: Andre Braun: Sagen, habe ich immer so gemacht, will ich weiter so machen.
00:48:26: Andre Braun: Eine Plattform muss dem also Rechnung tragen.
00:48:30: Andre Braun: Dann hast du die Menschen, die sagen, ich arbeite jetzt assistiert.
00:48:35: Andre Braun: Ich arbeite mit Code-Generierung.
00:48:38: Andre Braun: Ich arbeite agentisiert.
00:48:40: Andre Braun: Das heißt also, ich gewöhne mich an dem Gedanken, eine Flotte von Agenten zu haben, die ich eigentlich nur noch orchestriere
00:48:48: Andre Braun: Und die Plattform muss dir diese Agenten geben können, musst dir sozusagen die Möglichkeiten dieser Agenten zu jeder Zeit zur Verfügung stellen.
00:49:00: Andre Braun: Und dass du auf die Art und Weise siehst, was geleistet werden kann, um das dann einfach zu initiieren als Mensch.
00:49:08: Andre Braun: Also Jungen immer noch
00:49:10: Andre Braun: der Koordinator, der mit im Prozess sitzt und der diese Flotte an Agenten steuert.
00:49:18: Andre Braun: Meiner Meinung nach das, was jetzt gerade passiert und was starr, was immer stärker wird.
00:49:27: Andre Braun: Stufe 3
00:49:29: Andre Braun: Ich schreibe einen Prompt über den Scope einer Applikation, verlasse meinen Arbeitsplatz und komme wieder und die Applikation läuft und ist deployed, inklusive allem, was dazugehört.
00:49:43: Andre Braun: Also diese Art von Entwicklung, die alle in irgendeiner Form mal so irgendwo haben.
00:49:49: Andre Braun: Aber auch da musst du halt, auch da musst du eigentlich auf der Plattform berücksichtigen, dass das
00:49:56: Andre Braun: Passieren kann.
00:49:58: Andre Braun: Und dafür musst du gewisse Dinge tun.
00:50:00: Andre Braun: So.
00:50:01: Andre Braun: Eins, das machen wir schon seit ganz vielen, ganz vielen Jahren.
00:50:06: Andre Braun: Hatte Kai gerade ja auch schon erzählt, machen wir ganz, ganz.
00:50:09: Andre Braun: Zwei,
00:50:10: Andre Braun: ist die Stufe, die jetzt gerade passiert, wird unterstützt dadurch auf der Plattform, dass du Agenten Hilfe angeboten bekommst.
00:50:21: Andre Braun: dass du gesagt bekommst, möchtest du den automatischen Code-Review hier haben?
00:50:28: Andre Braun: Möchtest du einen Vulnerability-Check haben, der automatisch immediatet, ja?
00:50:33: Andre Braun: Möchtest du diese Agenten dafür losschicken, die das alles selbstständig tun, ja oder nein?
00:50:37: Andre Braun: Also der Mensch ist noch in der Loop, aber in irgendeiner Form.
00:50:41: Andre Braun: Parallel hast du deinen Chat, in dem du Codevorschläge bekommst und das alles machen kannst, oder du kannst die Codeborschläge irgendwo anders machen lassen und kopierst sie rüber
00:50:49: Andre Braun: Alles, alles okay, kannst iterieren, hast ein Testing da drin, die Agenten tun ihren Job und du kriegst das Ergebnis und spielst damit, iterierst damit quasi.
00:51:01: Andre Braun: Und der letzte Schritt, dafür muss es knallharte Änderungen in der Art und Weise, wie Plattformen heutzutage agieren, geben.
00:51:11: Andre Braun: Und der eine Grund, den hatte ich ganz am Anfang, wenn ihr euch erinnert, dass ihr mich gefragt habt, was geht, ist quasi, kurz erwähnt, nämlich
00:51:19: Andre Braun: Der Linus, der hat Git niemals nie, also als er Git geschrieben hat, hat er niemals nie darüber nachgedacht, dass mal eine Million an Requests pro Sekunde auf dieses Git herniedergehen könnten.
00:51:33: Andre Braun: Keine Chance.
00:51:34: Andre Braun: Das heißt, das, wie es gebaut ist, muss verändert werden, damit es im Maschinenzeitalter überhaupt noch bestehen kann.
00:51:42: Andre Braun: Ein zweiter Faktor, der auch extrem wichtig ist, der auch durch das Maschinenzeiter im Endeffekt ausgelöst wird, ist das Thema, naja.
00:51:53: Andre Braun: Ich brauche Kontext.
00:51:54: Andre Braun: Meine Agent, also so ein Agent ist immer nur so gut, wie der Kontext, den er hat.
00:52:00: Andre Braun: Und den Kontext, den wir haben, ist, ist, der Kontext, den wir in der Plattform besitzen, ist perfekt.
00:52:08: Andre Braun: Weil von der ersten Idee bis zur laufenden Applikation, die Mucken, die die macht,
00:52:12: Andre Braun: Haben wir alles.
00:52:13: Andre Braun: Wir haben jede Feldpipeline, wir haben alle Informationen, wir haben jeden Merge-Request, wir wissen alles, was passiert ist, warum es nicht funktioniert, was was
00:52:22: Andre Braun: welche Abhängigkeiten sind, welche Deployment-Methode es ist und so weiter und so fort.
00:52:26: Andre Braun: Wir haben alles.
00:52:27: Andre Braun: Das heißt, wenn ich einen Agenten jetzt losschicke, also ich mache mal ein Beispiel, wenn ich einen Agenten losschicke, eine Vulnerabilität zu finden in meinem bestehenden Source-Code,
00:52:36: Andre Braun: Sourcebook.
00:52:37: Andre Braun: Was muss er tun?
00:52:39: Andre Braun: Der muss den crawlen, der muss da durchgehen, der muss alles lesen und verstehen und suchen.
00:52:44: Andre Braun: Ja.
00:52:45: Andre Braun: Das erzeugt eine unglaubliche Lot, verbrennt maximale Token, erzeugt also das ist einfach hoher Aufwand.
00:52:55: Andre Braun: Gebe ich ihm aber einen Kontextgraphen
00:52:59: Andre Braun: Habe ich die Information quasi mit einem Fingerschnipp relativ schnell.
00:53:03: Andre Braun: Und das führt dazu, dass die gesamte Last runter geht, dass die Geschwindigkeit hochgeht und vor allem, und das ist das Wichtigste,
00:53:11: Andre Braun: Nicht das Wichtigste, aber mit das Wichtigste.
00:53:13: Andre Braun: Was macht so eine KI, wenn sie keine Antwort findet?
00:53:19: Andre Braun: Und wenn zu viel zu viel zu durchsuchen ist, dann kommen solche Modelle gerne schnell mal zurück mit einer Antwort, die nicht der Realität entspricht.
00:53:30: Andre Braun: Das heißt, durch die Art und Weise, sowas da drunter zu bauen, kriegst du auch noch Halluzinationen um 40, 50 Prozent runter.
00:53:37: Kai Donato: Ja, wir haben jetzt an der Stelle schon häufiger mal über Agenten leben, auch in GitLab, und Agenten sind auch da und haben häufig diesen Vulnerability-Check und so weiter da erwähnt.
00:53:47: Kai Donato: Wie weit siehst du GitLab oder vielleicht auch generell alle Produkte in dieser Größenordnung von der Plattform entfernt, dass die Prompt zum Entwickeln selbst in GitLab geschrieben wird?
00:53:58: Kai Donato: Sprich, noch nicht mal mehr, der Entwicklungsprozess selber findet bei den jeweiligen Entwicklern lokal oder auf einer eigenen Umgebung statt, sondern ich habe alle meine Tickets, alle meine Anforderungen, alle meine Aufgaben in einem Kanban-Board in GitLab.
00:54:13: Kai Donato: Es fehlt eigentlich, und ich habe vor allem auch die Agent-Infrastruktur dahinter.
00:54:17: Kai Donato: Wie weit sind wir entfernt davon, dass wir eine Prompt reinschreiben und eine Orchestration von 25 Agenten innerhalb von GitLab
00:54:26: Kai Donato: Das Ganze schon entwickeln lassen.
00:54:28: Kai Donato: Source Code wird ja dann quasi on the Plattform eingecheckt, bearbeitet, dass wir gar nicht mehr eure Plattform verlassen müssen, um ein Softwareprojekt zu entwickeln.
00:54:37: Andre Braun: Weißt du, was mich gerade davon abhält, zu sagen, es ist schon da?
00:54:42: Kai Donato: Dass wir es ausprobieren möchten und dafür einen Zugang brauchen?
00:54:45: Andre Braun: Nee, nee, nee, das nicht, sondern.
00:54:47: Andre Braun: Der hast dann das die 35 Jahre IT, die ich in den Knochen habe, und die immer, die mir immer sagen
00:54:56: Andre Braun: Wenn sich jemand in der IT hinstellt und sagt, alles kein Problem, dann glaube ich es nicht.
00:55:01: Andre Braun: Das hält mich gerade davon ab, einfach zu sagen, es ist alles kein Problem.
00:55:04: Andre Braun: Nein, die Wirklichkeit ist die.
00:55:07: Andre Braun: Du kannst das tun und du kannst es auch gut tun.
00:55:10: Andre Braun: Die Frage ist, passt es in die Welt, in der du gerade in dem Unternehmen lebst
00:55:16: Andre Braun: Also, GitLab ist ein Kollaborationstool.
00:55:20: Andre Braun: Ja, und es wird gerade so ein Kollaborationstool zwischen Mensch und Maschine.
00:55:25: Andre Braun: Also nicht nur zwischen Menschen, wie in der Vergangenheit, sondern zwischen Agenten und Menschen.
00:55:31: Andre Braun: Und viel von dem, was du gerade beschrieben hast, haben Menschen schon gemacht?
00:55:36: Andre Braun: In der Vergangenheit, eigentlich alles.
00:55:38: Andre Braun: Wenn sie denn gewillt waren, diese Welt des, ich brauche für alles ein spezielles Tool.
00:55:46: Andre Braun: mal zu verlassen und kein generelles Tool dieser Erde hat den Tiefe Grad wie ein super spezialisiertes Tool auf genau einem Thema.
00:55:56: Andre Braun: Das heißt, ich habe diese Pareto-Sache zu folgen.
00:55:59: Andre Braun: Ich muss sagen, ich komme mit 80% der Funktionalität auf 100% meines Ergebnisses.
00:56:04: Andre Braun: Deswegen brauche ich die letzten 20% Funktionalität nicht.
00:56:07: Andre Braun: Wenn wir jetzt zum Beispiel sagen.
00:56:09: Andre Braun: Keine Ahnung, es gibt irgendein Security-Werkzeug, das nochmal viel tiefer geht als das, was GitLab jetzt mitbringt.
00:56:16: Andre Braun: Aber ich krieg halt das Ergebnis und ich krieg die Synergien und wenn ich jetzt in die agentisierte Welt betrete.
00:56:22: Andre Braun: Dann muss ich, und das ist unser Credo da drin, dann muss ich als Unternehmen sicherstellen, dass ich die Aktionen der Agenten genauso mit protokolliere wie die Aktionen der Menschen.
00:56:36: Andre Braun: Ich muss meine Governance im Unternehmen haben.
00:56:38: Andre Braun: Ich muss Compliance zu Regularien sein können.
00:56:42: Andre Braun: Und es ist egal, ob diese Aufgabe von einem Menschen oder einem Agenten durchgeführt wird.
00:56:47: Andre Braun: Ich muss es trecken können, ich muss es darstellen können und ich muss es in irgendeiner Form überwachen können, weil als Unternehmen haftet ja nicht der Agent hinterher, sondern der Mensch.
00:56:58: Kai Donato: Ich meine, dieser Ansatz ist ja schon eine philosophische Frage, die man ganz verschieden betrachten kann.
00:57:04: Kai Donato: Wir können Entwickler, und ich mache ganz viel mit diesem Hermes, wie gesagt, aktuell.
00:57:08: Kai Donato: Ich kann die Agenten definieren, die Soul beschreiben, die Skills beschreiben, die Eigenschaften, alles, was diesen Agenten ausmacht.
00:57:13: Kai Donato: Wo der letztendlich läuft.
00:57:15: Kai Donato: Da müssen die Fragen, die du gerade erwähnt hast, müssen alle vorher schon geklärt sein.
00:57:18: Kai Donato: Was darf ich machen?
00:57:19: Kai Donato: Was ist Government show irgendwie bei uns intern?
00:57:22: Kai Donato: Was darf ich eigentlich mit den Daten machen?
00:57:23: Kai Donato: Wo darf es laufen und was nicht?
00:57:24: Kai Donato: Die Fragen müssen geklärt sein.
00:57:26: Kai Donato: Entweder ich darf meine Agenten laufen lassen mit den folgenden Modellen oder ich darf es nicht.
00:57:31: Kai Donato: Wer hinweg daran?
00:57:33: Kai Donato: Naja, entweder Kundencontracts, die Vorgaben der Kunden, eigene Firmen, interne.
00:57:37: Andre Braun: Ja, nein, also physikalisch.
00:57:39: Andre Braun: Wer hindert dich daran als Entwickler?
00:57:42: Andre Braun: einen Agenten dir zu bauen oder aus dem Internet runterzuladen und darauf deinen Source Code loszulassen.
00:57:49: Kai Donato: Das gibt verschiedene Gründe.
00:57:50: Kai Donato: Es könnte ein eingeschränktes Arbeitslaptop sein, was solche Installationen nicht erlaubt.
00:57:53: Kai Donato: Es könnten grundsätzliche Richtlinien sein, dass du es nicht
00:57:56: Kai Donato: Nein, also technisch gesehen, was hindert mich daran gar nichts?
00:57:58: Kai Donato: Deswegen würde ich aber auch einfach deswegen die Frage stellen: Habe ich eine Definition von Agenten, die ist einigermaßen gleich auf fast allen Plattformen, die es aktuell dafür gibt?
00:58:08: Kai Donato: Kann diese Definition von einem Agenten in GitLab hinterlegen und kann sagen, ja, dann lauf halt da.
00:58:13: Kai Donato: Es nutzt sowieso Modelle von woanders, die kann ich definieren.
00:58:16: Kai Donato: Ich möchte jetzt keinen Feature-Request aufmachen, vielleicht ändert das da drin und sagst, es sind schon viele Requennen.
00:58:20: Andre Braun: Nein, also es gibt im Endeffekt einen
00:58:26: Andre Braun: Ein W, nennt man Marktplatz an Agenten in GitLab.
00:58:30: Andre Braun: 90% davon ist im Moment unsere Contribution, aber andere User sind frei zu da da rein zu kontributen.
00:58:37: Kai Donato: Also deswegen, wenn ich hingehen kann, dann kann, wie ist so ein Softwareprojekt aufgebaut?
00:58:41: Kai Donato: Wir haben eine Git-Repo, da drin sind Ordner, die heißen häufig .
00:58:45: Kai Donato: cload,.
00:58:47: Kai Donato: Da sind die Agenten-Definitionen in Markdown-Format drin.
00:58:49: Kai Donato: Das ist jetzt technisch, soweit wirst du aber mit Sicherheit auch noch gearbeitet haben.
00:58:54: Kai Donato: Sehr gut.
00:58:54: Kai Donato: Und diese Definition liegt in der Versionierung, die liegt bei euch.
00:58:57: Kai Donato: Oder in eurem Produkt.
00:58:59: Kai Donato: So, die Definition sagt eigentlich, wie der Agent laufen soll.
00:59:02: Kai Donato: Dafür muss ich auch keine vordefinierten Agenten aus dem Marktplatz nehmen, die im Prinzip nichts anderes als das sind.
00:59:06: Kai Donato: Das sind Skill-MDs, wo Fähigkeiten drinstehen und so weiter.
00:59:10: Kai Donato: Einfach dann zu sagen, okay, ich starte ein neues Projekt, das geht bei euch mit einem Wizard, Name, Private Public, so und Kürzel, das ist da, machende Readme rein und so weiter.
00:59:19: Kai Donato: Dann klicke ich mir da meine Agenten rein und sage: So, meine Anforderungen sammle ich mit dem Business im Board und sage dann, wo dieser Agent läuft, den ich definiert habe, wo ich geklärt habe, wie Data Governance aussieht, wo ich meine API-Keys mitgebracht habe oder das Budget dafür habe.
00:59:33: Kai Donato: Ich habe alles geklärt.
00:59:34: Kai Donato: Ich möchte jetzt gerne in GitLab den Knopf drucken und das läuft da.
00:59:39: Kai Donato: Und ich möchte nicht meinen Laptop offen haben, ich möchte es nicht hier konfiguriert haben, ich möchte nicht einen anderen Dienst haben.
00:59:43: Kai Donato: Ich möchte das in GitLab machen.
00:59:45: Kai Donato: Weil ich weiß, wie die Agenten funktionieren.
00:59:46: Kai Donato: Ich möchte nicht.
00:59:48: Kai Donato: Die Kommunikation permanent auf meinem System machen.
00:59:50: Kai Donato: Wenn die sechs Agenten rödeln und die machen alle alle vier Sekunden irgendein Commit und dann irgendwie pushen die ihren Code quasi konstant dahin.
00:59:59: Kai Donato: Und das skaliere ich hoch auf zehnfach.
01:00:01: Kai Donato: Dann möchte ich am liebsten eigentlich das Ganze auf der Plattform machen und mir die Kumits in Traffic sparen.
01:00:06: Kai Donato: Und deswegen war so gezielt die Frage: Wie weit sind wir davon weg, dass wir tatsächlich zwar nicht nur 80 Prozent von unseren Needs auf einer Plattform erledigen können, sondern vielleicht punktuell
01:00:15: Kai Donato: Es wird immer Leute geben, die werden euer Kanon-Board in dem Tool nicht nutzen wollen, weil sie von was anderem überzeugt sind.
01:00:21: Kai Donato: Die komplette Palette von ABZ anzubieten, vielleicht sogar on-premises und vielleicht sogar größtenteils kostenlos.
01:00:29: Kai Donato: Dealbreaker, in meinen Augen.
01:00:31: Kai Donato: Da passiert gerade ganz viel, so ein Harnes kann man ausprobieren.
01:00:34: Kai Donato: Ist ein Pain, das Ganze ins Laufen zu kriegen.
01:00:36: Kai Donato: Wenn die restliche Plattform da ist, ich konfiguriere die hinterlegt, meine Definition für die Agents.
01:00:41: Caro Krützmann: Du bist ganz weit weg.
01:00:42: Caro Krützmann: Ich bin noch bei meinen Review.
01:00:44: Kai Donato: Du bist noch bei deinem Review.
01:00:46: Kai Donato: Wir sind allerdings auch schon bei knapper Standard.
01:00:48: Andre Braun: Soweit ist er ja gar nicht fake.
01:00:50: Andre Braun: Also so eine
01:00:51: Andre Braun: Soweit ist er ja gar nicht weg, weil das, was du beschreibst, ist genau das, was die Idee dabei ist.
01:00:56: Andre Braun: Ich kann dir technisch jetzt nicht genau sagen, wo genau wir da stehen und wie tief du.
01:01:02: Andre Braun: .
01:01:02: Andre Braun: deinen Wunsch sozusagen heute schon einfach so realisieren kannst mit dem Fingerschnippen.
01:01:07: Andre Braun: Aber ich aber die die Idee ist genau die
01:01:10: Andre Braun: der Kernpunkt dabei ist, wir denken halt immer aus dem also in in dem Design, dass wir denken auf der Plattform
01:01:18: Andre Braun: ist immer die Idee, auf der Plattform sind 10.
01:01:21: Andre Braun: 000 User, auch wenn es hinterher nur drei sind oder vier oder was auch immer.
01:01:25: Andre Braun: Aber die Idee ist, eine Mechanik zu bauen,
01:01:29: Andre Braun: die in in Deutschland 10.
01:01:32: Andre Braun: 000 Usern von der Barfin Bankenaufsicht jederzeit reviewt werden kann.
01:01:38: Andre Braun: Und wo der Vorstand der Bank dann nicht gesagt bekommt, das geht so nicht.
01:01:44: Andre Braun: Dafür engineieren wir.
01:01:46: Andre Braun: Das ist sozusagen der Step dahinter.
01:01:52: Andre Braun: Und das bedeutet sicherlich, dass gerade dieses Governance-Compliance-Thema
01:01:58: Andre Braun: eine extreme Triebfeder ist und auf der anderen Seite natürlich auch 10.
01:02:03: Andre Braun: 000 User plus x Millionen Agenten, keine Ahnung, da machst du mit einem Standard-Git gar nichts mehr.
01:02:10: Andre Braun: Also das ist das, was du jetzt gerade durch die Medien gehen siehst.
01:02:13: Andre Braun: Warum GitHub Probleme bekommt, würde uns genauso gehen.
01:02:18: Andre Braun: Mit der Load, die auf einmal agentisiert darauf losgehen.
01:02:22: Andre Braun: Dafür ist es nicht gebaut worden, deswegen muss der Unterbau ein anderer sein.
01:02:27: Kai Donato: Wie sieht denn, also, Caro, wir sind von der Zeit schon sehr vorangeschritten.
01:02:31: Kai Donato: Ich weiß nicht, ob du noch eine konkrete technische Frage in diese Richtung noch vorbereitet hast.
01:02:36: Caro Krützmann: Ja, wahrscheinlich.
01:02:37: Caro Krützmann: Ich würde tatsächlich einfach nur die Frage in den Raum stellen, weil wir natürlich immer davon, also ihr habt es ja beide schon erwähnt gerade, nicht jeder möchte vielleicht das Kanban-Board in GitLab nutzen.
01:02:48: Caro Krützmann: Was haben wir denn für Möglichkeiten, du, wenn das zum Beispiel nicht der Fall ist, wenn man tatsächlich ein Jira nutzt, wenn man irgendwelche anderen Tools nutzt
01:02:56: Caro Krützmann: Sei, also fangen wir bei den Issues an, um den Kontext dann herzustellen.
01:03:00: Caro Krützmann: Was gibt es da für Möglichkeiten?
01:03:02: Caro Krützmann: Muss man das dann selber reinfüllen parallel oder kann man da vielleicht andere Produkte anschließen?
01:03:06: Caro Krützmann: Habt ihr so interne MCP-Server?
01:03:09: Andre Braun: Ja.
01:03:10: Andre Braun: Ja, ja, ja.
01:03:12: Andre Braun: Also, kein Kunde, den ich kennengelernt habe, macht einen Big Bang, holt sich GitLab und schmeißt sofort alles andere weg.
01:03:22: Andre Braun: Macht keiner.
01:03:23: Andre Braun: Sondern es geht immer los, Source Code Management, CI, CD und Security kommt als nächstes und so weiter und so fort.
01:03:31: Andre Braun: Das ist so der normale Werdegang der Dinge.
01:03:33: Andre Braun: Und das Thema Planning ist ist eines, wo ganz, ganz, ganz viele Kunden auf Gira arbeiten.
01:03:41: Andre Braun: Und Face Reality, wie man so schön sagt.
01:03:44: Andre Braun: Wir haben eine Jira-Schnittstelle, das heißt also, die funktioniert sehr gut.
01:03:48: Andre Braun: Also in Jira zu planen und Issues und dann darum in GitHub weiterzumachen, funktioniert sehr gut.
01:03:53: Andre Braun: Es gibt inzwischen Kunden, die aufgrund von ja Produktpolitik und Preispolitik eventuell drüber nachdenken, dann
01:04:01: Andre Braun: Ganz zu wechseln, das geht, das funktioniert.
01:04:05: Andre Braun: Wir sind eine Jira-Alternative, aber wir decken bei weitem nicht den kompletten Umfang ab.
01:04:09: Andre Braun: Das muss man ganz ehrlich sagen.
01:04:11: Andre Braun: Aber für die Kunden, die im technologischen Bereich unterwegs sind und nicht im Businessbereich mit SAP-Schnittstelle und diesem Ganzen, da sind wir gut, da kann man locker umsteigen.
01:04:21: Andre Braun: Und das ist eigentlich auch die Philosophie.
01:04:22: Andre Braun: Wir docken alles an.
01:04:24: Andre Braun: Und dann zeigen und dann fragen wir den Kunden, ist es dir das wert, dass du die Funktionalität in GitHub eh schon hast und sie jetzt nochmal mit irgendeinem anderen Werkzeug
01:04:34: Andre Braun: bezahlt.
01:04:35: Andre Braun: Und dann kann der Kunde einen AB-Vergleich machen und sieht sehr, sehr schnell, das ist eigentlich das nicht.
01:04:41: Andre Braun: Und dann so kriegen wir eine ein Stage nach der anderen.
01:04:46: Andre Braun: Wir unterscheiden GitLab so in zehn Stages.
01:04:48: Andre Braun: Ein Stage nach dem anderen kriegen wir dann mit rüber auf die Plattform und für den Kunden ergeben sich dann diese ganzen Synergieeffekte, was in Zukunft durch diesen Knowledge-Graph-Effekt und dem Wissen in der Plattform noch besser wird.
01:05:01: Andre Braun: Zum Thema MCP, ja, wir haben einen Open Source MCP-Server, der zur Verfügung steht, der natürlich dann auch anderen Werkzeugen die Möglichkeit gibt, auf GitLab zuzugreifen und dann.
01:05:11: Andre Braun: .
01:05:12: Andre Braun: die Daten dort rauszubekommen, die Inhalte zu sehen, sagen wir es mal so, und entsprechend dann natürlich auch anderen Agenten zu zu führen.
01:05:22: Andre Braun: Aber das ist ja genau unsere Philosophie.
01:05:25: Andre Braun: Wir wollen ja nicht, wir wollen ja der Record System of Records sagen, der Datenlayer im Endeffekt.
01:05:31: Andre Braun: in dem alles landet.
01:05:32: Andre Braun: Das heißt also, unsere Idee ist eher, das umgekehrt zu machen und die die anderen Sachen in unserem Dörfern hinterzuberführen.
01:05:41: Kai Donato: Ja, raucht der Kopf technisch super Karo.
01:05:43: Kai Donato: Dankeschön.
01:05:44: Kai Donato: Ich habe zwei Fragen, die lassen uns entweder vier Stunden sprechen oder wir versuchen, die kurz zu halten.
01:05:50: Kai Donato: Eine Sache, die darf auf jeden Fall nicht.
01:05:52: Kai Donato: Fehlen in dieser Folge und ich glaube, da haben wir auch genau den richtigen Ansprechpartner gefunden.
01:05:56: Kai Donato: Es gibt ja nicht nur Unternehmen, deren Veränderungen Richtung KI sich zeigen und deswegen natürlich auch das Produkt
01:06:02: Kai Donato: Produkt GitLab mitwachsen muss oder sich mitverändern muss, sondern es ist auch öffentlich bekannt natürlich, dass GitLab selber eine recht große Restrukturierung gerade vornimmt.
01:06:11: Kai Donato: Ist ein Thema, muss ich auf jeden Fall ansprechen, weil das sonst definitiv in der zeitlichen Ordnung Einordnung fehlen würde.
01:06:17: Kai Donato: Ich muss an der Stelle vorweggeben.
01:06:19: Kai Donato: Es ist wirklich selten, dass ich das gesehen habe, dass so offen damit umgegangen wird, dass es so offen auch transparent klargemacht wird, was da passiert.
01:06:26: Kai Donato: Solche Sachen passieren häufig.
01:06:27: Kai Donato: Hinter verschlossenen Türen.
01:06:29: Kai Donato: Ohne jetzt in die allergröße Tiefe des Themas zu gehen hinsichtlich der Zeit.
01:06:33: Kai Donato: Vielleicht kannst du uns einfach mal einmal kurz einen Überblick geben, was passiert da gerade, wieso passiert es und was ist euer Ziel damit.
01:06:40: Andre Braun: Also vielleicht muss man uns erstmal in den zeitlichen Kontext, ich weiß nicht, wann der Podcast gehört wird, aber wir befinden uns Anfang Juli und Mitte Juni haben wir im Endeffekt, also das ist auch inzwischen abgeschlossen.
01:06:51: Andre Braun: haben wir bekannt gegeben, 14% unserer Workforce freizusetzen und haben das sehr, sehr offen kommuniziert und auch die Gründe dafür offen kommuniziert.
01:07:03: Andre Braun: Wir haben jeden Kunden vorher angeschrieben, haben das mitgeteilt.
01:07:06: Andre Braun: Wir haben intern das genauso offen kommuniziert, haben entsprechende Abfindungspakete angeboten, so ein Voluntary Leave-Programm gestartet und so weiter und so fort.
01:07:16: Andre Braun: Sodass das, und ich habe solche Dinge jetzt bei einigen Firmen auch aus der Vergangenheit erlebt, intern zu keinerlei schlechter Stimmung geführt hat oder dergleichen, sondern
01:07:26: Andre Braun: Das war eine sehr, sehr positive Art und Weise, das Unternehmen damit umzugehen und auch entsprechend für die betroffenen Mitarbeiter wurde immer ein Weg gefunden, dass entsprechend
01:07:37: Andre Braun: gut zu behandeln und ich glaube nicht, dass in irgendeiner Form jemand GitLab verlassen hat mit einem mit einem sehr bösen Gefühl im Bauch, sagen wir es mal so.
01:07:46: Kai Donato: Das wird von großem Vorteil gewesen sein, dass wir jetzt hier nicht mit dem Entwickler letztendlich sprechen, sondern tatsächlich mit der Person, die das mit Sicherheit schon zehnmal beantwortet hat.
01:07:54: Andre Braun: Nein, nein, nein, nein.
01:07:56: Andre Braun: Lass mich den Punkt achten.
01:07:58: Andre Braun: Dort vor dem Hintergrund, dass wir über die Jahre, wir sind jetzt zwar kein uraltes Unternehmen, aber jetzt auch schon viele Jahre am Markt.
01:08:08: Andre Braun: natürlich dort auf Strukturen gewachsen sind, die nicht mehr zeitgemäß waren zu dem, wie heute Software entwickelt wird.
01:08:15: Andre Braun: Und wir können nicht als Unternehmen
01:08:17: Andre Braun: zu einem Kunden gehen, den Kunden an die Hand nehmen und sagen, wir zeigen dir, wie du in Zukunft professionelle Software entwickeln kannst und in diesem unglaublich schnell sich drehenden Markt Wettbewerbsvorteile gewinnen kannst.
01:08:31: Andre Braun: wenn wir nicht selbst unser eigenes Raw Example sind.
01:08:34: Andre Braun: Das funktioniert halt nicht.
01:08:35: Kai Donato: Das leitet praktisch ja zu der zu der zweiten Frage.
01:08:37: Kai Donato: Erstmal danke für die offene Antwort.
01:08:39: Kai Donato: Wer möchte, kann sich das natürlich auch noch bei unseren Shownotes mal
01:08:42: Kai Donato: Mittels Klick auf einen Link angucken.
01:08:45: Kai Donato: Es gibt da verschiedene GitLab-Acts auf der Webseite zu finden.
01:08:48: Kai Donato: Ich hatte jetzt hier gerade den GitLab Act 2 drin, da steht relativ ausführlich alles drin, was da, die ausführliche Variante von dem, was du uns gerade erklärt hast.
01:08:57: Kai Donato: Eine grundsätzliche Frage nochmal zum Ende dieser Folge.
01:09:00: Kai Donato: Wir sind jetzt schon mal dabei.
01:09:01: Kai Donato: Caro, du hast noch einen.
01:09:02: Caro Krützmann: Wir haben noch zwei Minuten.
01:09:03: Kai Donato: Wir haben noch zwei Minuten.
01:09:06: Kai Donato: Ich versuch's in zehn Sekunden.
01:09:07: Kai Donato: Okay.
01:09:08: Kai Donato: Du hast da ganz viele Kunden, ganz viele Kunden, Projekte, ganz viele Kunden, die GitLab nutzen.
01:09:11: Kai Donato: Du hast da einen Blick rein.
01:09:13: Kai Donato: Wie würdest du grundlegend völlig unabhängig von GitLab, von der Versionierung, sagen.
01:09:18: Kai Donato: Wie weit sind wir mit der Adaption von KI in Deutschland konkret?
01:09:23: Kai Donato: Bei den großen Firmen, bei Softwarefirmen sowie auch anderen Firmen?
01:09:26: Kai Donato: Was ist dein Eindruck?
01:09:30: Andre Braun: Wir werden je zwei Minuten sprengen.
01:09:32: Andre Braun: Timebox zwei Minuten für dich.
01:09:36: Andre Braun: Also, 90% aller Entwickler coden und nutzen KI.
01:09:42: Andre Braun: Der Struggle, den die Unternehmen haben, und das könnte man so ein bisschen das Paradoxon in der ganzen Geschichte nennen, der Struggle ist, dass der restliche Prozess in den Unternehmen unglaublich schwer umzusetzen ist.
01:09:54: Andre Braun: Und weil da eben die Art und Weise, wie gearbeitet wird, verändert werden muss.
01:09:59: Andre Braun: Und da hängt es gerade in Unternehmen.
01:10:02: Andre Braun: Und die Unternehmen, die dieses am schnellsten umsetzen werden, die also am schnellsten in der Lage sein werden, die Geschwindigkeitsvorteile, die sie beim Coden schon haben, dann hinterher umzusetzen, auch in dem restlichen Prozess
01:10:15: Andre Braun: Das sind die Unternehmen, die einen deutlichen Gain daraus bekommen werden.
01:10:20: Andre Braun: Unternehmen tun sich generell extremst schwer.
01:10:23: Andre Braun: Und ich hatte es gestern mit einem CEO eines sehr großen deutschen Automobilherstellers gesprochen.
01:10:30: Andre Braun: Die tun sich extrem schwer, das zu messen.
01:10:33: Andre Braun: Und dementsprechend Business Cases daraus zu bauen, um zu sagen, da investieren wir jetzt so und zu viel mehr Geld rein.
01:10:41: Andre Braun: Weil wir hier das messbare Ergebnis haben.
01:10:46: Andre Braun: Das ist das große Paradoxon, mit dem wir uns auseinandersetzen.
01:10:50: Andre Braun: Wir wissen, dass es uns effektiver macht.
01:10:53: Andre Braun: Wir wissen, dass es uns schneller macht.
01:10:55: Andre Braun: Aber wir haben große Schwierigkeiten, das wirklich zu messen und darzustellen.
01:11:00: Kai Donato: Also wäre es jetzt ratsam, noch eine Frage einfach.
01:11:04: Kai Donato: Wäre es aus deiner Sicht ratsam, jetzt als Unternehmen wirklich voll in den Invest zu gehen, voranzugehen und zu sagen, wir adaptieren so schnell und so effektiv wie möglich oder
01:11:13: Kai Donato: Wir gehen das bedacht an und ich glaube, das ist eine Stärke von deutschen Unternehmen.
01:11:16: Kai Donato: Das ist stärker, habe ich jetzt mal mit einem Sarkasmus-Quote versehen.
01:11:19: Kai Donato: Das ist eine Stärke von deutschen Unternehmen, nicht nichts zu tun, aber auch nicht unbedingt die Sperrspitze zu sein.
01:11:25: Kai Donato: Würdest du sagen, eher konservativ betrachten, wie sich der Markt entwickelt, mitziehen, wenn erste Erfahrungen gemacht wurden?
01:11:31: Kai Donato: Oder ist das jetzt gerade ein Key Point für Unternehmen, zu sagen, wir sind mit KI wirklich vorne dran und profitieren dann schließlich davon?
01:11:38: Andre Braun: Wenn ich Unternehmensberater wäre, würde ich jetzt ganz viel Geld dadurch verdienen, dass ich den Kunden an die Hand nehme und ihre Organisationsprozesse entsprechend, also KI in die Prozesse hineinbringe, in diesen weiteren Verlauf der Entwicklung, die wir gerade diskutiert haben.
01:11:53: Andre Braun: Weil, um deine Frage dann konkret zu beantworten, ich würde sagen, nein, ich sage, geht hinein, investiert.
01:12:02: Andre Braun: Aber investiert zur gleichen Zeit mindestens das gleiche Geld in eure Ablauforganisation.
01:12:11: Andre Braun: Und ändert die Art und Weise, wie der weitere Verlauf nach diesem ersten Step AI-unterstütztes Coding im Unternehmen gelebt wird.
01:12:22: Andre Braun: Weil ich kann noch so viel dort hineintun an Geld, wenn ich nicht dafür sorge, dass die Adaptionsfähigkeit in den restlichen Prozessen steigt.
01:12:35: Andre Braun: dann kriege ich daraus nicht den Benefit, den ich brauche.
01:12:38: Andre Braun: Und dann kann ich nicht, kann ich das erste Geld, das ich da sozusagen investiert habe, nicht wirklich in Value verwandeln, also in einen echten Wert für die Firma.
01:12:47: Andre Braun: Und deutsche Unternehmen diskutieren das zu Tode, also die diskutieren sich zur Tod an Stelle, das einfach mal anfangen umzusetzen.
01:12:54: Kai Donato: Okay, das heißt, menschengemachte Prozesse zu automatisieren mit KI ist nicht so gut, wie Prozesse für KI abzuändern oder anzupassen, zu optimieren und dann KI einzusetzen, um dann den Maus-Value rauszukriegen.
01:13:07: Andre Braun: Da muss ich jetzt fünf Minuten drüber nachdenken, aber ich glaube, du hast recht, ja.
01:13:11: Kai Donato: Naja, wir haben Human im Zuluf, wir haben 25 verschiedene Schritte für Prozesse, um das zu automatisieren, weil es für eine Menschenabarbeitung gedacht ist.
01:13:18: Kai Donato: Ist meistens halt einfach ein Pain, weil man ganz viele Schritte automatisiert, wobei man sagen würde, wenn der AI das Thema angeht, lass uns über den Prozess neu nachdenken, wie man den eigentlich sinnvollerweise schnell machen kann.
01:13:29: Kai Donato: Okay, danke schön, Caro, dass du es sagst.
01:13:32: Kai Donato: Das ist jetzt eine komplett falsche Konstellation.
01:13:34: Kai Donato: Eigentlich gilt der letzte Satz, der letzte schöne Satz unserem Gast.
01:13:38: Kai Donato: Vielen, vielen Dank, André, dass du bei uns warst, dass du die Zeit genommen hast, jetzt auch mehr als vereinbart.
01:13:43: Kai Donato: Ja, danke.
01:13:44: Kai Donato: Auch eine Stärke von uns.
01:13:46: Kai Donato: Caro, herzlichen Dank an dich für deine tollen Fragen.
01:13:50: Kai Donato: Wunderbar für die technische Seite.
01:13:52: Kai Donato: Wie immer, wir würden uns natürlich über eine zweite Episode in der Zukunft freuen, wo wir mit Betrachtung auf die heutige Podcast-Folge ein Resümee ziehen: ist es so passiert, ist es so gekommen, wie hat sich das Ganze verändert?
01:14:05: Kai Donato: Aber ja, bis dahin und dann auch bitte im Auto auf dem Weg zu dir und deiner Kaffeemaschine vor Ort.
01:14:10: Kai Donato: Das ist der Norrunch.
01:14:12: Andre Braun: Können wir gerne machen.
01:14:12: Andre Braun: Ihr seid herzlich eingeladen, überhaupt kein Problem.
01:14:15: Andre Braun: Wunderschön.
01:14:16: Kai Donato: Das haben wir on Tape.
01:14:18: Kai Donato: Das on Tape und Andrea Tape.
01:14:20: Kai Donato: Ja, herzlichen Dank an euch beide nochmal für diese tolle Podcast-Episode.
01:14:24: Kai Donato: Wir haben viel gelernt, wir haben viel erfahren.
01:14:26: Kai Donato: Alle Links und alle Empfehlungen, die wir dazu haben.
01:14:29: Kai Donato: Kommen in die Shownotes rein und jetzt nochmal das Disclaimer am Ende.
01:14:32: Kai Donato: Wir haben für diese Folge keinerlei Gegenleistungen in irgendeiner Form bekommen, außer das tolle Gespräch natürlich.
01:14:38: Kai Donato: Wir haben keinen Promocode für euch, wie das häufig so ist.
01:14:42: Kai Donato: Wir machen das alles aus freien Stücken.
01:14:44: Kai Donato: Wir haben uns da wirklich für interessiert, was GitLab leistet und was wir da für Möglichkeiten haben.
01:14:49: Kai Donato: Ja, jetzt bleibt mir nicht mehr, als nochmal euch beiden zu danken und unseren Zuhörern und zu hören.
01:14:54: Kai Donato: Viel Spaß beim Ausprobieren.
01:14:55: Kai Donato: Aufklicken auf den Links, wo die ganzen Storys sind.
01:14:58: Kai Donato: Euch beiden wünsche ich einen wunderschönen Tag, schönen Restwoche.
01:15:02: Andre Braun: Ich bedanke mich bei euch auch.
01:15:04: Andre Braun: Schön, dass ich da sein durfte.
01:15:06: Kai Donato: Danke, ciao.
01:15:07: Andre Braun: Gute Zeit.
01:15:08: Andre Braun: Ciao.
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